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Unwetter in NRW halten Einsatzkräfte in Atem

Düsseldorf (dpa)

In Nordrhein-Westfalen hat es am Freitagabend gestürmt, geblitzt und sehr viel geregnet. In Düsseldorf erlitt ein Kind nach einem Blitzeinschlag schwerste Verletzungen.

Von dpa

Einsatzkräfte pumpen Wasser aus einer Bahnhofsunterführung ab. Foto: Mirko Wolf/TNN/dpa

Unwetter mit Sturmböen und heftigem Regen haben am Freitagabend die Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. In Düsseldorf stürzte ein Kind nach einem Blitzeinschlag mit seinem Fahrrad auf die Straße und wurde daraufhin von einem Auto angefahren. Das zwölfjährige Mädchen, das laut Feuerwehr vermutlich einen Stromschlag erlitt, kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Polizeisprecher sagte am Samstag, ihr Zustand sei unverändert.

Im Rhein-Sieg-Kreis rückten Hunderte Einsatzkräfte wegen der Unwetter aus. Ein Großteil der rund 430 Einsätze habe sich im Stadtgebiet Hennef ereignet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen und Hänge abgerutscht.

Auch in Köln kam es zu mehr als 500 Einsätzen wegen der Unwetter. Betroffen war laut Feuerwehr vor allem der Norden der Stadt. Unter anderem geriet ein Dachstuhl nach einem Blitzeinschlag in Brand. Das Feuer konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Verletzte gab es nicht.

Bei RTL in Köln unterbrach die Gewitterfront ein Interview mit den No Angels. Die Girlgroup sprach gerade im Livestream über ihre Zukunftspläne. Das Unwetter habe dazu geführt, dass die Sendung nicht komplett live habe übertragen werden können, teilte RTL mit.

In Rheurdt am Niederrhein geriet durch einen Blitzeinschlag der Dachstuhl eines Wohngebäudekomplexes in Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand nach eigenen Angaben schnell löschen.

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