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Konflikte

Verdächtige in Bonn räumen Verbrennen von Fahnen ein

Bonn (dpa/lnw) - Drei Männer haben nach Polizeiangaben eingeräumt, am Dienstagabend vor der Bonner Synagoge israelische Flaggen verbrannt zu haben. Einer von ihnen gab demnach auch zu, einen Stein auf die Synagoge geworfen zu haben. Die Bonner Polizei hatte die drei Männer im Alter von 20 und 24 Jahren noch am Abend vorläufig festgenommen. Nach ihrer Motivation gefragt, hätten sie erklärt, dass der aktuelle Konflikt in Israel sie dazu veranlasst habe, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

dpa

Polizisten stehen vor der Synagoge in Bonn. Foto: Ulrich Felsmann

Die drei Tatverdächtigen, die über feste Wohnsitze in Deutschland verfügten und bislang nicht kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten seien, hätten mittlerweile das Polizeipräsidium verlassen. Gegen sie werde wegen Sachbeschädigung ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-571574/2

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