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Fußball

VfL: «Lieber ein bisschen Druck als im Niemandsland»

Bochum (dpa) - Trotz größerer Verletzungssorgen fiebert Zweitliga-Tabellenführer der VfL Bochum seinem Aufstiegs-Endspiel am Sonntag gegen den SV Sandhausen entgegen. «Wir haben alle Erwartungen übertroffen, jetzt müssen wir das noch in einem Spiel bestätigen», sagte Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz am Freitag vor der Partie gegen den noch vom Abstieg bedrohten SV Sandhausen am letzten Spieltag. Mit 64 Punkten führt die Revierelf die Tabelle vor der Konkurrenz Holstein Kiel (62) und SpVgg Greuther Fürth (61) an. Schon ein Remis würde den Bochumern nach elf Jahren in der Zweitklassigkeit zum siebten Bundesligaaufstieg verhelfen.

dpa

Bochums Sport-Vorstand Sebastian Schindzielorz steht vor dem Spiel am Spielfeldrand. Foto: Guido Kirchner

Doch als Spitzenreiter wollen die Bochumer die Saison auch mit einem Sieg beenden. «Wir haben ein Ziel zu erreichen und das wollen wir mit aller Macht schaffen», versprach Trainer Thomas Reis, der allerdings auf fünf Spieler verzichten muss. Neben den verletzten Torhüter Manuel Riemann, Cristian Gamboa und Danny Blum sowie dem gesperrten Robert Tesche fällt auch Thomas Eisfeld mit Kniebeschwerden noch aus. «Mir ist bestimmt nicht bange. Alle sind heiß und freuen sich auf das Spiel. Wir werden alle brennen», sagte Reis. Der Druck sei ja auch positiv. «Lieber ein bisschen Druck als im Niemandsland der Tabelle», sagte der Bochumer Trainer.

© dpa-infocom, dpa:210521-99-691751/2

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