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Tumor-Diagnose

Watzke bestürzt über Erkrankung: «Noch immer geschockt»

Bad Ragaz (dpa)

Hans-Joachim Watzke hat mit großer Bestürzung auf die Erkrankung des Dortmunder Neuzugangs Sebastien Haller reagiert. «Das Thema hat sich gestern innerhalb weniger Stunden immer weiter verschärft. Ehrlicherweise stehen wir nach wie vor unter Schock», sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten der Deutschen Presse-Agentur einen Tag nach der Diagnose für den 28 Jahre alten Angreifer. Bei Haller war ein Hodentumor diagnostiziert worden.

Von dpa

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

«Das Unwichtigste ist die sportliche Geschichte. Viel wichtiger ist die Gesundheit von Sébastien. Innerhalb von 24 Stunden wurde sein Leben komplett auf den Kopf gestellt», betonte Watzke.

Ähnlich betroffen haben Hallers Mitspieler auf die erste Diagnose reagiert. «Auch die Mannschaft war komplett geschockt. So eine schlimme Nachricht, jemanden aus deinem engsten Kreis betreffend, beeinflusst natürlich das ganze Trainingslager. Alle Gedanken sind bei ihm», sagte Watzke.

Gedankenspiele über mögliche Konsequenzen für die Kaderplanung hält der 63-Jährige für verfrüht: «Jetzt in Hektik und Aktionismus zu verfallen, ist aus meiner Sicht moralisch-ethisch ein Problem. Wir dürfen nicht über die Gesundheit eines Spielers spekulieren, bevor es glasklare Diagnosen gibt. Bis es soweit ist, werden noch einige Tage vergehen. Man muss seriös mit der Situation umgehen.»

Haller war vor wenigen Wochen für über 30 Millionen Euro von Ajax Amsterdam verpflichtet worden und soll beim BVB die Lücke schließen, die Erling Haaland mit seinem Wechsel zu Manchester City hinterlassen hat.

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