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Watzke zu Sancho-Abschied: «Freuen uns nicht über das Geld»

Dortmund (dpa)

Von dpa

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund (BVB). Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Club-Chef Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund bedauert den bevorstehenden Abschied von Flügelstürmer Jadon Sancho. «Wir freuen uns nicht über das Geld, sondern sind traurig, dass er weg ist», sagte Watzke: «Wir hätten ihn gerne behalten, trotz Corona.»

Die Borussia hatte in der Pflichtmitteilung über eine «grundsätzliche Einigung» mit Manchester United berichtet. Der englische Rekordmeister zahlt demnach «eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 85,0 Millionen Euro», hieß es. Watzke stellte klar: «Es gibt eine grundsätzliche Einigung. Aber es ist noch kein Vollzug. Es gibt noch eine ganze Menge formale Dinge, die gelöst werden müssen.»

Sancho habe den ausdrücklichen Wunsch auf einen Wechsel geäußert und sich «vorbildlich verhalten. Es ist ein Unterschied, ob jemand, der vier Jahre hier ist diesen Wunsch äußert oder ob jemand versucht, mit Krawall vom Hof zu gehen», sagte Watzke augenscheinlich mit Blick auf Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang.

Auch der neue Trainer Marco Rose bedauert den bevorstehenden Abgang des englischen Nationalspielers. «Jeder Trainer hat gerne einen Spieler wie Jadon im Team», sagte der neue Coach bei seiner Vorstellung: «Aber es war in den letzten Monaten schon klar, dass es darauf hinauslaufen kann, dass er nicht mehr da ist. Und wir haben uns natürlich damit beschäftigt, wie wir die Qualität ersetzen können. Wir werden keinen Jadon Sancho bekommen, aber wir werden versuchen, kreative Lösungen zu finden.»

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