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Weniger Angriffe auf Gerichtsvollzieher in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Ein Pfandsiegel eines Gerichtsvollziehers. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild/Archiv

Die Zahl von verbalen oder körperlichen Angriffen auf Gerichtsvollzieher ist im vergangenen Jahr auf den tiefsten Wert seit 2017 gesunken. In insgesamt 123 Fällen sei es 2020 zu An- oder Übergriffen gekommen, heißt es vom Justizministerium in einem Bericht an den Rechtsausschuss.

2017 gab es demnach noch 273, 2018 sogar 288 Fälle. 2019 ging die Zahl auf 162 zurück, im Corona-Jahr 2020 sank sie weiter. Ob das mit der Pandemie zusammenhing, geht aus dem Bericht nicht hervor. In den meisten Fällen beleidigten oder bedrohten Schuldner Gerichtsvollzieher verbal. In manchen Fällen hatten die Täter eine echte oder falsche Waffe oder einen scharfen Hund.