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Wie gehts weiter mit A43-Brücke? Probe soll Daten liefern

Mit schweren Lkw wird getestet, wieviel eine marode Autobahnbrücke bei Herne noch aushält: Für Pendler und Lastwagenfahrer ist der Belastungstest eine Nervenprobe: Nach den Ergebnissen entscheiden Gutachter, von wem die Brücke weiter genutzt werden darf - und ob überhaupt.

dpa

Das Foto zeigt die A43 Brücke bei Herne. Foto: Roland Weihrauch

Herne (dpa/lnw) - Ein Belastungstest auf der dafür an diesem Wochenende gesperrten maroden A43-Brücke bei Herne soll klären, ob auch künftig dort noch Autos rollen dürfen. Schon seit einem Monat ist die Strecke zwischen den Autobahnkreuzen Herne und Recklinghausen wegen der durchgebogenen Stahlbrücke nur noch für Fahrzeuge leichter als 3,5 Tonnen freigegeben. Je nach Ergebnis der anstehenden Tests muss die Brücke schlimmstenfalls für den gesamten Verkehr gesperrt werden, bis ein Neubau entstanden ist.

Um ein genaues Bild vom Zustand der Brücke zu bekommen, findet unter kontrollierten Bedingungen von diesem Samstag an eine Belastungsprobe statt. Dazu werden vier mit Kies beladene Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von jeweils 32 Tonnen auf die Brücke gerollt und an verschiedenen Positionen platziert. In den Wochen zuvor angebrachte Sensoren sammeln Daten und können die kleinsten Abweichungen in einem Modell darstellen.

Am folgenden Wochenende finden weitere Tests statt, um das Bild zu komplettieren. In beiden Fällen muss die Strecke von Freitagabend an das gesamte Wochenende gesperrt bleiben, kündigte die Autobahn GmbH an. Bewertbare Ergebnisse der Tests und Messungen liegen erst Ende Juni vor, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-601206/2

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