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Kirche

Zentralrat der Katholiken arbeitet nicht mehr mit Heße

Bonn (dpa) - Nach Beschuldigungen von unabhängigen Gutachtern beendet das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße. «Die Vorgänge im Anschluss an die Veröffentlichung des Gutachtens für das Erzbistum Köln zeigen, dass die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aus Sicht des ZdK nicht mehr gegeben ist», teilte das Gremium am Freitag in Bonn mit. Heße war seit 2016 Geistlicher Assistent des ZdK, hatte dieses Amt in den vergangenen Monaten aber schon ruhen lassen.

dpa

Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg, predigt beim Fronleichnamsgottesdienst. Foto: Christian Charisius

Am Donnerstag bot Heße dem Papst seinen Amtsverzicht an. Der Strafrechtler Björn Gercke hatte ihm Pflichtverletzungen aus seiner Zeit als Personalchef im Erzbistum Köln vorgeworfen. Im ZdK sind die katholischen Laien - die normalen Gläubigen - organisiert. Aufgabe des Geistlichen Assistenten ist es, das Zentralkomitee in theologischen Fragen zu beraten und den Kontakt zur Deutschen Bischofskonferenz zu halten.

© dpa-infocom, dpa:210319-99-891032/2

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