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Frauenfußball: SG Holtwick/Legden empfängt den VfL Billerbeck in der zweiten Pokalrunde

David gegen Goliath unter Flutlicht

Billerbeck/Holtwick

Die Rollenverteilung ist eindeutig. Wenn heute die SG Holtwick/Legden als Bezirksligist den Westfalenligisten VfL Billerbeck in der zweiten Runde des Kreispokals empfängt, muss nicht lange über die Favoritenrolle gesprochen werden. „Wir spielen zwei Ligen höher, da wollen wir natürlich weiterkommen“, betont Daniel Richter, der wie schon am vergangenen Sonntag für Frank Averesch an der Seitenlinie stehen wird. Zudem geht der VfL als amtierender Kreispokalsieger in das Flutlicht-Spiel.

Von Leon Eggemann

Die SG Holtwick/Legden empfängt heute den VfL Billerbeck. Gegen den amtierenden Kreispokalsieger können Vanessa Homölle und Co als Außenseiter frei aufspielen. Foto: Foto: Frank Wittenberg

Es sei ein wenig wie David gegen Goliath. „Uns soll es aber nicht so ergehen wie Goliath. Wir wissen, dass der Gegner seine Qualitäten hat“, warnt Richter davor, die Spielgemeinschaft zu unterschätzen. Anfang August sind beide Mannschaften im Rahmen eines Vorbereitungsspiels bereits aufeinandergetroffen. Damals setzten sich die Domstädterinnen souverän mit 9:0 durch. „Auch wenn es am Schluss deutlich wurde, lange Zeit war die Partie sehr ausgeglichen“, will der „Co“ das Ergebnis nicht zu hoch hängen. Überheblichkeit ist verboten. Trotzdem dürfte die Blau-Weißen mit ordentlich Selbstbewusstsein nach Holtwick fahren. „Den Schwung vom Sieg am Sonntag nehmen wir mit und wollen daran anknüpfen“, gibt Richter die Marschroute vor.

Bei den Gastgebern hofft man dagegen auf einen Überraschungscoup. „Aber da müssen wir schon einen grandiosen Tag und die Billerbeckerinnen einen ganz schlechten Tag erwischen“, zuckt Paul Pöpping, Mannschaftsverantwortlicher der SG Holtwick/Legden, mit den Schultern. Trotzdem: Nichts ist unmöglich. Immerhin schreibt der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze. „So oder so: Wir können aus diesem Spiel nur lernen und unsere Erfahrungen sammeln. Egal, wie es ausgeht“, weiß Pöpping, dass die Gastgeber unbefreit unter dem Flutlicht des heimischen Kunstrasens aufspielen können.

Wie es der Zufall so will, haben die zweiten und dritten Damen-Mannschaften beider Vereine am vergangenen Wochenende bereits gegeneinander gespielt. Jeweils mit dem besseren Ende für die Spielerinnen aus der Domstadt. So gab es für die zweite Mannschaft des VfL einen 6:3-Erfolg in Holtwick, während die Dritte wenige Stunden später einen 4:1-Auswärtssieg auf dem gleichen Platz feierte. Ob die erste Garde den dritten Erfolg binnen weniger Tage verbucht, entscheidet sich heute Abend. Die Gastgeber werden etwas dagegen haben. Und wer weiß, vielleicht entpuppt sich die Mannschaft von Trainerin Christina Krause noch zu einem Kreispokalsieger-Besieger. 7 Anstoß: Heute, 19 Uhr, Sportplatz Holtwick, Kunstrasen

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