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Tischtennis: Für die Aktiven des VfL Billerbeck geht es endlich wieder in den Spielbetrieb

Durchstarten nach langer Durststrecke

Billerbeck

Die Durststrecke war ewig lang, wird aber an diesem Wochenende enden – und das hoffentlich nachhaltig, anders als noch vor einem Jahr. Denn da war die Tischtennis-Saison schon wieder beendet, ehe sie überhaupt richtig begonnen hatte. „Unsere Damen haben nur zwei Spiele ausgetragen, dann war Schluss“, schüttelt Hermann Schulze Brock den Kopf. Abbruch, Annullierung, davon wollen die Aktiven des VfL Billerbeck diesmal verschont bleiben, wenn die Spielzeit 2021/22 eingeläutet wird.

Von Frank Wittenberg

Endlich wieder an der Platte: Nach der langen Corona-Pausen haben die Aktiven des VfL Billerbeck das Training aufgenommen – und starten nun in die neue Tischtennis-Saison. Foto: Foto: fw

Sechs und damit eine Herrenmannschaft mehr schicken die Billerbecker ins Rennen, allerdings nur noch eine Damen- und insgesamt fünf Jugendmannschaften. „Das sind zwei weniger als vor einem Jahr“, sagt der Abteilungsleiter. „Da wird das erste Loch durch die Corona-Pandemie sichtbar.“ Dabei sind die Mitglieder ihrer Abteilung sehr treu geblieben, auch wenn monatelang kein Training stattfinden konnte. „Zu 95 Prozent sind uns die Spieler erhalten geblieben“, freut sich Schulze Brock. Das Problem aber: Durch den sportlichen Lockdown bestand keine Möglichkeit, Nachwuchs zu generieren. „Da müssen wir uns jetzt wieder rantasten.“ Noch seien die Schnuppertrainings nur spärlich besucht, aber das soll sich hoffentlich bald wieder ändern.

Zumal die VfL-Aktiven seit kurzer Zeit wieder richtig im Training sind. „Vor den Sommerferien haben wir locker losgelegt“, berichtet Hermann Schulze Brock. Voll eingestiegen sind die Mannschaften mit ihren drei Trainern wieder seit Schulbeginn – und schon jetzt steht in den meisten Ligen der erste Spieltag auf dem Programm. Wie die Teams wieder in den Normalbetrieb kommen, das ist eine gute Frage. „Die lange Pause ist zu spüren, das ist ganz normal“, weiß der Abteilungsleiter. Zudem gelte es abzuwarten, wie die anderen Vereine durch die Pandemie gekommen sind. Prognosen sind da nur schwer möglich.

Sicher ist aber: Die VfL-Damen, die als Aushängeschild des Vereins in der Verbandsliga antreten, stehen vor einer großen Herausforderung. „Leider sind wir da personell eng aufgestellt“, sagt Schulze Brock unter anderem vor dem Hintergrund, dass Helene Volmer nach einer komplizierten Verletzung zwar wieder trainiert, sich aber bis zu ihrem ersten Einsatz sicherlich noch einige Wochen gedulden muss. Mit Lea Laukamp, Eva Kleinen, Emma Vogt, Helene Volmer, Carlotta Keßler, Henrike Fehmer, Alina Alexander und Vivien Walde gehen die Billerbeckerinnen in eine schwere Saison gegen starke Konkurrenz – das fängt schon am Sonntag mit einer hohen Hürde im Auswärtsspiel bei BW Avenwedde an, ehe am Samstag (18. 9.) das erste Heimspiel gegen Victoria Dehme folgt.

Schon heute ist die erste Herrenmannschaft des VfL, die in der Bezirksklasse an den Start geht, zur ersten Partie bei Brukteria Rorup gefordert. Hier bekommen Tim Horsel Simon Bolwin, Hubertus Messing, Philipp Streek, Lars Flaskamp und Marcel Rahms wertvolle Unterstützung, denn mit Louis

Struffert und Mathias Berger stoßen zwei Youngster neu hinzu.

So gilt: Daumen drücken, dass die Tischtennisspieler wieder eine reguläre Saison über die Bühne bringen können. Hermann Schulze Brock ist da guter Dinge. „Die Kinder werden in der Schule ohnehin regelmäßig getestet, zudem gilt bei uns im Training und Spiel die 3G-Regel“, erläutert der Abteilungsleiter. So wollen sie wieder durchstarten – und das hoffentlich bald auch mit vielen motivierten Nachwuchsspielern.

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