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Kreisliga A: DJK-VfL Billerbeck empfängt Turo Darfeld im Nachholspiel

Nachbarschaftsduell 2.0

Billerbeck/Darfeld

An das Hinspiel hat er eher semi-gute Erinnerungen. „Da haben wir hinten raus einfach Pech gehabt“, erinnert sich Simon Lovermann, Co-Trainer von Turo Darfeld, an die bittere 1:2-Pleite gegen den DJK-VfL Billerbeck. In der Nachspielzeit avancierte Matthias Möllering zum Matchwinner. Er schoss die Domstädter noch zum Last-Minute-Sieg im Nachbarschaftsduell. Heute Abend kommt es im Nachholspiel zum erneuten Aufeinandertreffen. „Unter Flutlicht gegen eine der Spitzenmannschaften der Liga, dazu geht's zum Ortsnachbar, ich habe richtig Bock“, fiebert Lovermann der Partie bereits entgegen. Wobei er dieses Mal auf das bessere Ende für die Darfelder hofft.

Von Leon Eggemann

Eng war's im Hinspiel: Am Ende hatten Tim Goedereis (rechts) und der DJK-VfL Billerbeck dank eines Last-Minute-Erfolges mit 2:1 die Oberhand über Turo Darfeld und Dmytro Petkevych. Foto: Foto: Franziska Ix

Davon wollen sie auf Seiten des Gastgebers nichts hören. „Nach zwei Unentschieden in Folge wollen wir mal wieder nach Spielende einen Sieg feiern“, gibt Mario Beeke die Marschroute vor. Allerdings bereiten ihm die personellen Voraussetzungen vor diesem Nachbarschaftsduell mächtig Kopfschmerzen. „Wir sind sehr dezimiert und gehen daher voller Bescheidenheit ins Spiel“, erklärt der Trainer des DJK-VfL. Unter anderem fallen Max und Lukas Zumbülte, Max Vandieken, Tim Goedereis und Leon Holtmann aus. „Dazu hat Timo Muddemann eine Stammzellenspende gemacht. Das ist aller Ehren wert“, lobt Beeke, der selbst auf der Bank Platz nehmen wird, seinen Schützling.

Als Ausrede herhalten soll das Personal-Puzzle aber nicht. „Die Leistung und Einstellung stimmte zuletzt sowieso. Jetzt müssen wir wieder Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor beweisen“, erklärt Beeke. Auf der Gegenseite erwartet Lovermann ein durchaus offensiv geführtes Duell – und rechnet sich Zählbares auf dem Helker Berg aus. „Bei einem Erfolg rücken wir wieder in die Top 5 der Liga, das muss unser Ziel sein“, zeigt er sich angriffslustig. Zumal es bei Turo personell deutlich rosiger aussieht als in Billerbeck. Zwar weilt Steffen Lausemann in den USA und auch Lovermann selbst muss wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade passen – „ansonsten sind aber alle an Bord. Wir sind heiß.“ Im Nachbarschaftsduell 2.0 wollen dieses Mal die Darfelder das Ruder herumreißen. 7 Anstoß: Heute, 20 Uhr, Helker Berg in Billerbeck, Kunstrasen

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