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Bezirksliga: Coesfelder zu Gast am Ahauser Damm in Gescher

SV will klettern, DJK oben bleiben

Gescher/Coesfeld

Die Leistungstrends sind grundverschieden. Während die DJK Coesfeld aus den vergangenen sechs Spielen fünf Siege eingefahren hat, sieht die derzeitige Bilanz beim SV Gescher nicht so rosig aus. Seit vier Partien warten die Glockenstädter auf den nächsten Erfolg. „Die Voraussetzungen waren schon mal besser. Leider waren wir in den vergangenen Wochen viel von Krankheit und Verletzungen gebeutelt“, kann Hendrik Maduschka das Formtief des SV gut einordnen. Mit einem Heimerfolg über den Gast aus Coesfeld soll die Trendwende eingeleitet werden.

Von Leon Eggemann

Wer hat dieses Mal die Nase vorn: In der vergangenen Saison setzen sich die Gescheraner um Mateo Ubbenhorst (links) mit 3:1 in Coesfeld durch. Niklas Weßeling und die DJK hatten das Nachsehen.

Dieser würde den Gescheranern angesichts der extrem engen Tabellenkonstellation gut zu Gesicht stehen. „Bei einem Sieg am Sonntag wären wir punktgleich mit den Coesfeldern“, betont der SV-Trainer. Dabei trennen die beiden Teams trotz der minimalen Differenz von drei Punkten ganze fünf Tabellenplätze. „Wir sind am Ende eines kompakten Verfolgerfeldes. Zwei Erfolge am Stück und man wäre wieder Vierter“, weiß Maduschka. Auf dem heimischen Kunstrasen soll gegen die DJK der Grundstein dafür gelegt werden, in der Tabelle vom aktuell zehnten Rang wieder nach oben zu klettern.

Das wollen sie in Coesfeld tunlichst vermeiden. „Die Gescheraner sind eine starke Truppe. Sie werden definitiv noch Plätze gutmachen – aber noch nicht am Sonntag“, hofft Karsten Erwig darauf, auf fremden Platz Zählbares mitzunehmen. Immerhin soll die bestechende Form der DJK weiter gehalten werden. Daran hat auch die knappe 1:2-Niederlage zuletzt beim FC Epe nichts geändert. „Wir hätten bei der besten Mannschaft der Liga auch durchaus gewinnen können. Das macht Mut“, erklärt Erwig, der zusammen mit Claus Heinze das Trainerduo bei der DJK bildet. Ohnehin haben sich die Coesfelder nach einem mauen Saisonstart von Woche zu Woche nach oben gemausert. Im Augenblick grüßen sie von Platz vier. „Und wir wollen weiter oben dranbleiben. Wenn man da steht, dann hat jedes Spiel eine besondere Brisanz“, schildert Erwig.

Brisant ist auch, dass die Gäste mit Tobias Hüwe und Ron Barrenbrügge gleich auf zwei Offensiv-Stützen verzichten müssen. Dafür kehren mit Jonas Berding und Claus Heinze zwei Defensivmänner zurück in den Kader. In Gescher ist René Böing wieder ins Training eingestiegen, hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen. Sicher ist dagegen, dass Mika Büger ebenso wie einige Langzeitverletzte ausfällt. 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Ahauser Damm, Kunstrasen

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