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Football: Coesfeld Bulls setzen sich auch im zweiten Saisonspiel durch

Weißer Adler bekommt die Flügel gestutzt

Coesfeld

(fw). Ganz so locker-flockig wie noch vor zwei Wochen beim 64:0 gegen die Dorsten Reapers ging es nicht über die Bühne, aber das hatten sie auch nicht erwartet. „Uns war klar, dass Kachtenhausen wohl der stärkste Gegner ist“, erklärte David Baumeister. Dass die Footballer der Coesfeld Bulls der SG 06 die Aufgabe bei den White Hawks in Ostwestfalen dennoch mit 20:8 lösten, spricht für die Qualität, die die Kreisstädter in dieser Saison auf das Field bringen.

Ordentlich zur Sache ging es im Duell der Coesfeld Bulls bei den Kachtenhausen White Hawks – aber mit dem besseren Ende für die Bulls, die sich mit 20:8 in Ostwestfalen durchsetzten. Foto: Foto: Bull-Teamfotograf Dirk Wansing/Wansing-Arts

So hatten sie Schwerstarbeit zu leisten, denn der Gegner packte ordentlich zu. „Das war ein sehr physisches Spiel“, berichtete Baumeister. „Aber unsere Defence stand wieder sehr gut.“ Vorne gelang den Bulls schon früh ein Touchdown, der die ersten sechs Punkte auf das Konto brachte. Aber auch die Kachtenhausen White Hawks wussten sich in Szene zu setzen: Sie verbuchten einen Touchdown und eine Conversion (erneuter Touchdown nach Try), die weitere zwei Punkte bescherte.

Dennoch: Die Coesfelder wussten sich weiter zu steigern. „Die Defence des Gegners hat sich gut auf uns eingestellt, aber wir haben uns vor allem in der zweiten Halbzeit in der Offence immer besser durchgesetzt“, bilanzierte Baumeister. „Im Laufe des Spiels sind wir mehrfach sehr gut nach vorne gekommen.“ So standen am Ende drei Touchdowns und zwei Field Goals auf dem Zettel, was den Bulls einen 20:8-Sieg bescherte.

Mit dem zweiten Erfolg im zweiten Saisonspiel haben sich die Bulls souverän an die Tabellenspitze der NRW-Liga Ost gesetzt. Das macht Laune vor dem nächsten Heimspiel, das am Sonntag (19. 9.) um 15 Uhr im Stadion Nord an der Osterwicker Straße ansteht: Dann sind die Elsen Knights zu Gast in Coesfeld – eine Mannschaft, die ihren bisherigen Spiele gegen die Kachtenhausen White Hawks mit 6:42 und gegen die Dorsten Reapers mit 8:34 verloren haben. „Das Spiel der Elsener in Dorsten haben wir uns mit 15 Leuten angesehen“, setzt David Baumeister auf eine perfekte Spielvorbereitung. „Da waren die Reapers wirklich deutlich besser.“

Dennoch: Auf die leichte Schulter nehmen werden die Bulls den Gegner aus Paderborn gewiss nicht. „Auch dieses Spiel werden wir zu 100 Prozent ernsthaft angehen“, verspricht Baumeister für das Team. Zumal schon zwei Wochen später das Heimspiel gegen die Kachtenhausen Hawks auf dem Programm steht, bei dem sich wohl klären wird, wer die Gruppe als Erster abschließt.

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