1. www.azonline.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Coesfeld
  6. >
  7. Zurück im Bewegungsmodus

  8. >

Dienstag Premiere in der DJK-Werkstatt und Neustart im mobile

Zurück im Bewegungsmodus

Coesfeld. Mächtig in die Hände spucken mussten sie in den vergangenen Tagen, so wie es sich für die Arbeit in einer Werkstatt gehört. Alles hochfahren für den Betrieb – für die Premiere am Dreischkamp und den Neustart im Gesundheitszentrum mobile nach langer Pause. „Für uns war aber klar, dass wir direkt wieder loslegen, sobald wir es dürfen“, macht Birgit Pütter deutlich, wie gerne sie den Aufwand gestemmt haben. „Unsere Mitglieder haben so lange darauf gewartet.“ Und die dürften ähnliche Gefühle hegen, wenn der Kurs- und Studiobetrieb der DJK Coesfeld am Dienstag (25. 5.) wieder anläuft: „Wir sind jedenfalls einfach nur aufgeregt und voller Vorfreude.“

Frank Wittenberg

Sie gehen vor Freude in die Luft: (von links) Michael Laukamp, Andrea Averesch, Günter Honermann, Ulla Peters-Stahl, Ludger Kleinschnitker und Birgit Pütter jubeln über die Premiere in der DJK-Werkstatt am Dreischkamp (Foto) und den Neustart im mobile. Übrigens: In Kürze sollen auch Kurse mit den neu angeschafften bellicon-Trampolinen angeboten werden. Foto: Frank Wittenberg

So ist das DJK-Team gestern Morgen noch mit den Vorbereitungen in der neuen DJK-Werkstatt am Dreischkamp beschäftigt, die als hochwertiger Ersatz für die eingestürzte Tennishalle hergerichtet wurde (wir berichteten) und am Dienstagmorgen mit einem Bodystyling-Kurs unter der Leistung von Alex Wegener die Premiere feiert. „Wir haben die Zeit des Lockdowns jedenfalls gut genutzt“, verweist Birgit Pütter, die gemeinsam mit Ludger Kleinschnitker und Michael Laukamp den BGB-Vorstand der DJK bildet, auf die Umgestaltung des ehemaligen Autohauses, aber auch auf Modernisierungen im mobile am Haugen Kamp.

Direkt wieder alles von 0 auf 100 hochfahren, das wird nicht möglich sein. Angesichts der 270 Kurse, die im Programm der DJK stehen, ist eine umfassende Organisation notwendig – auch vor dem Hintergrund, dass durch veränderte Lebenssituation in den Pandemie-Monaten nicht mehr alle Übungsleiter wie gewohnt zur Verfügung stehen. „Das ist eine überschaubare Größe, aber wir müssen einige Aufgaben neu besetzten“, sagt Ludger Kleinschnitker. Zudem können aufgrund der Vorgaben noch nicht wieder alle Angebote gemacht werden, ergänzt Ulla Peters-Stahl: „Weil acht bis zehn Quadratmeter pro Teilnehmer gerechnet werden müssen, ist ein Betrieb in unserem Bewegungsbad noch nicht möglich.“ Immerhin könne die Schwimmhalle in Lette für Anfängerkurse genutzt werden – jeweils fünf Kinder in Crashkursen mit drei Einheiten pro Woche. „Normalerweise bringen wir 400 Kindern im Jahr das Schwimmen bei“, sagt Birgit Pütter.

Eine große Hilfe ist die neue DJK-Werkstatt, in der ab der kommenden Woche zunächst rund 35 Kurse über die Bühne gehen werden. „Wir haben besonders die größeren Kurse hierher verlegt, weil im mobile nur Platz für Gruppen mit bis zu zehn Teilnehmern ist“, erklärt sie. Auch die Öffnung der Turnhallen in Coesfeld sei in Kürze wieder geplant, allerdings werden auch da für die Organisation ein paar Tage Vorlauf nötig sein. „Unsere Mitglieder bekommen rechtzeitig über die Übungsleiter Bescheid“, versichert Birgit Pütter. Die Werkstatt werde zudem für Online-Kurse genutzt, die während der Pandemie neu eingeführt wurden und nun weiterlaufen, erklärt Michael Laukamp: „Die werden wir von hier aus übertragen.“

Am Dienstagmorgen um 8 Uhr öffnet auch das Fitnessstudio des mobile erstmals seit Ende Oktober wieder seine Pforten. Ohne Voranmeldung können bis zu 30 Mitglieder gleichzeitig im umgestalteten Raum trainieren, kündigt Günter Honermann an. „Das passte zwischen den Lockdowns auch gut, aber wir werden es mit Vorsicht beobachten“, setzt der Studioleiter darauf, dass die Besucher jederzeit mit einem guten Gefühl trainieren sollen. Die Duschen können noch nicht genutzt werden. „Wir freuen uns total auf unsere Mitglieder“, lächelt Honermann.

Für alle Kurse und das Studio gelten die drei großen „G“: Geimpfte, Genesene, Getestete. „Das werden die Übungsleiter auch kontrollieren“, kündigt Andrea Averesch an. Zusätzlich gelte die Nachverfolgung per Luca-App oder Teilnehmerliste. So biete sich ein Vorab-Besuch im Testzentrum an, verweist Michael Laukamp auf die Stationen in der Reiningmühle beziehungsweise an der Fabrik – praktischerweise direkt gegenüber der DJK-Werkstatt. Erst testen, dann trainieren – „wir sind gespannt, wie groß die Resonanz sein wird“, sagt Andrea Averesch. „Wir rechnen mit einer großen Nachfrage.“

Startseite