Hauptstadt-Club

Hertha BSC berät über Winter-Transfers

Berlin (dpa) - Fußball-Bundesligist Hertha BSC will in dieser Woche intern über mögliche Winter-Transfers beraten. Carsten Schmidt, der neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Berliner, kündigte eine entsprechende Runde der Entscheider des Clubs an.

dpa

Carsten Schmidt, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bei Hertha BSC. Foto: Felix Hörhager

In welche Richtung es dabei geht, stehe derzeit noch nicht fest. Allerdings sagte Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller bei einem Online-Medientermin: «Ein Transfer-Winter wie letztes Jahr wird sich nicht so schnell wiederholen.» Sehr wohl sei Hertha auch durch die Hilfe von Investor Lars Windhorst aber im Konkurrenzvergleich in der Corona-Krise «handlungsfähiger aufgrund der Kapitalausstattung».

Im vergangenen Winter hatte Hertha mit knapp 80 Millionen Euro so viel Geld ausgegeben wie kein anderer Club in Europa. Trotzdem lief es in dieser Saison sportlich nicht wie gewünscht. «Unser gesamter Fokus gilt, mehr Fußballspiele zu gewinnen. Darauf ist die Organisation heiß», sagte der neue Boss Schmidt, der erst seit 1. Dezember im Amt ist. Der Sieg gegen den FC Schalke 04 (3:0) am vergangenen Wochenende sei ein wichtiger Auftakt in das Jahr 2021 gewesen. Schmidt sieht den derzeitigen Tabellenzwölften aus der Hauptstadt insgesamt als «eine Gruppe, die attackieren will».

Hertha BSC sei «viel mehr als nur Sieg oder Niederlage, als ein Tabellenstand nach einer Saison», sagte Schmidt und ergänzte: «Wir haben etwas anzubieten, was viele andere Standorte nicht haben.» Deswegen soll es auch bei den Finanzen aufwärts gehen. Gerade erst hat Hertha im Maklerunternehmen Homeday einen neuen Trikotsponsor gefunden. Im Sommer soll ein Nachfolger präsentiert werden.

© dpa-infocom, dpa:210105-99-906039/4

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