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Plexiglas-Modell

Rummenigge erklärt seine ungewöhnliche Maske

München (dpa) - Karl-Heinz Rummenigge wollte mit seinem Plexiglas-Mund-und-Nasenschutz beim Spiel des FC Bayern auf Schalke jüngst einen klaren Durchblick behalten.

dpa

Am Ende trug Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge auf Schalke doch wieder eine FFP2-Maske. Foto: Martin Meissner

Der Vorstandsboss des deutschen Fußball-Rekordmeisters und Bundesliga-Tabellenführers erklärte in der «Bild»: «Als Brillenträger habe ich – wie wahrscheinlich viele andere auch – das Problem, dass meine Brille immer beschlägt, wenn ich eine Maske trage.»

Das hätte bei der Maske, die er kurzzeitig bei der Partie beim Tabellenletzten FC Schalke 04 am vergangenen Sonntag getragen hatte, nicht der Fall sein sollen – «war es aber leider doch. Deswegen bin ich auf Schalke dann zu einer herkömmlichen FFP2-Maske zurück», sagte Rummenigge.

Die Maske hatte für einiges Aufsehen gesorgt. Hergestellt wird sie von einem Unternehmen in Österreich und soll unter anderem gehörlosen Menschen dienen, damit sie die Mimik und den Mund des Gegenübers sehen können. Mit einem 3D-Scan können Modelle auch maßgeschneidert angefertigt werden, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

«Leider habe ich noch keine Maske gefunden, die den gesundheitlichen sowie politischen Anforderungen und zugleich meinen Anforderungen genügt», sagte Rummenigge, der auch noch erklärte, dass ihm der übliche Mund-Nasenschutz oft unter die Nase gerutscht sei. Weil er die Spiele seiner Bayern aber Spiele ungetrübt schauen wolle, «mache ich es jetzt so, dass ich ohne Brille schaue – und die dann immer aufsetze, sobald es Richtung Strafraum geht».

© dpa-infocom, dpa:210126-99-170077/2

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