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Bundesliga

Saisonanalyse: Die Bayern ließen den Gegner laufen

Potsdam (dpa) - Der FC Bayern hat die Meisterschaft in der vergangenen Bundesligasaison auf kurzem Wege gefeiert. Wie aus der Saisonanalyse des Potsdamer Instituts für Spielanalyse hervorgeht, absolvierten die Münchner im Schnitt 114,5 Kilometer pro Partie und damit die wenigsten aller 18 Clubs.

dpa

Der FC Bayern München um Joshua Kimmich (M.) ließ eher den Gegner laufen. Foto: Jan Woitas

Die meisten Kilometer pro Spiel spulte der 1. FC Union Berlin ab (120,3), im Schnitt liefen die Erstligaprofis 116,9 Kilometer pro Partie. Die im Schnitt meisten intensiven Läufe pro Spiel lieferten die Profis des VfL Wolfsburg (773,1), Absteiger Werder Bremen ist hier Schlusslicht (688,1).

Die Bayern agierten in der Saison 2020/21 gerechnet auf die Gesamtzahl der Foulspiele am fairsten: Die Spieler des künftigen Bundestrainers Hansi Flick begingen nur 303 (bei allerdings drei und damit den meisten glatten Roten Karten). Spitzenreiter hier ist der FSV Mainz 05 (479) vor Eintracht Frankfurt (446).

Zudem gaben die Bayern die meisten Torschüsse ab (594). Die wenigsten gab wenig überraschend der abgeschlagene Tabellenletzte FC Schalke 04 ab (308), dazu konnten die Königsblauen am wenigsten Versuche des Gegners verhindern. Die über die Saison verteilt fünf Schalke-Trainer wechselten unter allen Coaches am wenigsten (117 Auswechslungen), Stuttgarts Pellegrino Matarazzo tauschte am häufigsten das Personal (156).

© dpa-infocom, dpa:210527-99-760091/2

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