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Copa del Rey

Bei Pokal-Aus: Barça-Hoffnungsträger Fati wieder verletzt

Barcelona (dpa)

Nach dem Achtelfinal-Aus im spanischen Pokal hat der FC Barcelona auch noch eine erneute Verletzung von Jung-Profi Ansu Fati zu beklagen.

Von dpa

Barcelonas Star Ansu Fati hat sich erneut verletzt. Foto: Espa Photo Agency/CSM via ZUMA Wire/dpa

Der 19-Jährige zog sich nach Angaben des Vereins bei der 2:3 (1:1, 2:2)-Niederlage nach Verlängerung bei Athletic Bilbao eine Blessur am linken Oberschenkel zu. Über die Schwere der Verletzung sollen weitere Untersuchungen Aufschluss geben, hieß es in der Mitteilung der Katalanen. Fati war in der 61. Minute eingewechselt worden und musste in der Verlängerung in der 96. Minute wieder ausgewechselt werden.

«Er war sehr geknickt», sagte Barça-Trainer Xavi Hernández über das Top-Talent. Fati hatte bereits am Ende des vergangenen Jahres wegen Problemen am Oberschenkel länger pausieren müssen. Während der Titelverteidiger damit früh aus dem Pokal ausschied, vermied Real Madrid gerade noch eine Blamage und erreichte durch ein 2:1 (0:0, 0:0) nach Verlängerung gegen den FC Elche das Viertelfinale.

«Es ist ein schwerer Tag», räumte Xavi ein und sprach von «schwierigen Zeiten», die der Verein gerade durchmache. In der Liga liegt der Club des deutschen Nationaltorwarts Marc-André ter Stegen nur auf Platz sechs mit 17 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Real Madrid. Im Supercup scheiterten die Katalanen zuletzt im Halbfinale.

Zudem sorgt der Streit zwischen Verein und Flügelstürmer Ousmane Dembélé für Schlagzeilen. Nachdem Barcelona zuletzt die Trennung bekanntgegeben hatte, warf der 24 Jahre alte Franzose den Katalanen «Erpressung» vor. «Wir haben keine andere Wahl, als zu arbeiten und zu arbeiten. Jetzt haben wir die Liga und die Europa League. Wir müssen versuchen, uns schnell zu erholen», sagte Xavi. «Denn das sind zwei harte Schläge, zwei verlorene Titel in einer Woche.» Dass die Unruhe um den früheren Dortmunder Dembélé Auswirkungen auf die Mannschaft hatte, glaubt der frühere Profi Xavi nicht. «Er ist natürlich ein wichtiger Spieler, aber das hat uns nicht beeinflusst.»

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