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Fußball: Jochen Kloster nimmt mit dem SuS Hochmoor das Training auf

Acht intensive Wochen bis zum Start

Hochmoor

Der neue Mann verschafft sich erst einmal einen Überblick. 33 Spieler, da ist es gar nicht so einfach, die Namen auf Anhieb alle auf die Reihe zu bekommen. „Das wird schon klappen“, zeigt sich Jochen Kloster optimistisch mit Blick auf den illustren Haufen, der sich auf dem Rasen tummelt. „Ich hatte ja ein halbes Jahr Vorlauf, die Zeit habe ich gut genutzt.“ Lang war der Anlauf für seine neue Aufgabe, jetzt endlich geht es richtig los: B-Ligist SuS Hochmoor steigt mit dem neuen Trainer in die Saisonvorbereitung ein.

Von Frank Wittenberg

Auf dem SuS-Sportplatz geht es wieder zur Sache: Im Auftakttraining kommen sich Marco Jakisch (links) und Johannes Hähner in die Quere. Foto: Foto: fw

Sechs Wochen waren ursprünglich geplant, jetzt sind es acht, weil der erste Spieltag um 14 Tage auf den 29. August nach hinten geschoben wurde. „Auch nicht schlimm“, sagt Kloster, der in den vergangenen drei Jahren für den ASV Ellewick verantwortlich war und die Mannschaft in die Bezirksliga geführt hat. Zwei Wochen mehr, das gibt ihm die Zeit, mit einem großen Kader in die erste Phase der Vorbereitung zu starten. „33 Spieler sind auf dem Zettel“, erzählt der 40-Jährige. Im Laufe der Zeit will er diese Zahl auf etwa 22 reduzieren, mit denen sie dann in die Spielzeit 2021/22 starten wollen. „So viele Leute brauchst du“, weiß er aus Erfahrung. Denn abgesehen von Verletzungen kommen auch Hinderungsgründe wie Urlaub, Studium oder Hausbau immer wieder dazwischen. Ganz normal.

Gefreut hat sich Kloster auf diesen Trainingsauftakt, ein bisschen aufgeregt war er auch. „Es ist ja immer ein besonderer Moment, wenn du eine neue Mannschaft übernimmst“, sagt er. „Aber hier in Hochmoor ist alles sehr entspannt.“ Zumal er sich auf die beste Unterstützung verlassen kann: Robin Schultewolter steht ihm als spielender Co-Trainer zur Seite, Christian Tingler liefert wertvolle Unterstützung, Andreas Kersten kümmert sich um die Torhüter. „Da haben wir richtig gute Qualität im Trainerteam“, freut der Gescheraner, der mittlerweile in Ahaus lebt. Zumal er auch im Hintergrund mit Denis Koopmann und Ferdi Greving jederzeit verlässliche Ansprechpartner hat.

Jetzt gilt es, die lange Pause abzuschütteln und sich bestmöglich auf den Neustart vorzubereiten. Dazu verpasst Jochen Kloster seinem Personal ein strammes Programm: Schon nach dem Auftakt am Freitagabend standen am Wochenende noch zwei weitere Einheiten an, und mit einer ordentlichen Schlagzahl geht es auch weiter. „Fast jeden zweiten Tag werden wir trainieren“, kündigt er an. „Aber ich werde auch Erholungsphasen einbauen.“ Möglichst schnell zusammenwachsen, das steht im Vordergrund. Ohne den ganz großen Stress, auch wenn der SuS ohne Zweifel auf Dauer die Kreisliga A wieder in den Blick nehmen will. „Wir machen uns da jetzt aber keinen Druck“, verspricht der neue Trainer.

Regelmäßig trainieren, viel kicken, das ist das Motto. Neben dem Pokalspiel beim Ligakonkurrenten BW Lavesum am 15. August hat Kloster bereits acht Testspiele vereinbart, das erste am kommenden Samstag (10. 7.) um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Hochmoor gegen die SG Borken II. „Ich hatte bestimmt noch zehn weitere Anfragen“, lacht er. „Nach der langen Pause wollen alle spielen.“

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