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Fußball: René Böing kickt ab dem nächsten Sommer wieder in Gescher

Heimkehrer verstärkt den SV-Kader

Gescher (fw). Dem Heimkehrer empfangen sie mit offenen Armen. „Das ist genau der Weg, der uns vorschwebt“, lächelt Reinhard Höing zufrieden. Ein Gescheraner, der höherklassig kickt, aber gerne wieder die Schuhe für seinen Heimatverein schnüren will – die perfekte Kombination: Ab dem nächsten Sommer wird René Böing wieder das Trikot des SV Gescher tragen.

Frank Wittenberg

Wiedersehen macht Freude: Nach drei Jahren beim Landesligisten Eintracht Ahaus kehrt René Böing (rechts) im Sommer zu seinem Heimatverein SV Gescher zurück. Foto: Johannes Kratz

Zur Saison 2018/19 hatte sich der Flügelflitzer verabschiedet, um sich der Herausforderung beim Landesligisten Eintracht Ahaus zu stellen. Dort etablierte er sich schnell als Stammspieler. „Leider konnte er in dieser Saison noch nicht so häufig auflaufen, weil er sich eine Verletzung zugezogen hat“, erklärt Reinhard Höing. Der Sportliche Leiter beim SV hatte gemeinsam mit Trainer Hendrik Maduschka das Ziel ins Auge gefasst, „eigene Leute zu überzeugen, die zurzeit in anderen Vereinen spielen“ – bei René Böing sind sie auf offene Ohren gestoßen. „Über sein außergewöhnliches Fußballtalent müssen wir nicht diskutieren“, sagt Höing mit Blick auf den 24-Jährigen. „Hinzu kommt, dass er trotz seines jungen Alters schon Erfahrungen gesammelt hat.“

Nicht nur für Reinhard Höing ist es ein Wiedersehen mit einem „alten“ Bekannten, sondern auch für Hendrik Maduschka: Er war schon in der A-Jugend des SuS Stadtlohn Trainer von René Böing, der dort zwei Jahre gespielt hat, unter anderem an der Seite von Jonah Ploß und inklusive Aufstieg in die Westfalenliga. „Das war eine schöne Zeit“, lächelt Maduschka, „Ich schätze René sehr.“ Mit dem Wechsel in die Senioren kehrte Böing nach Gescher zurück, entwickelte sich dort unter Zoui Allali und Frank Schulz schnell zum Leistungsträger, ehe er in die Landesliga wechselte. Dem SV soll er mit seiner Klasse auf dem Feld helfen, aber auch dazu beitragen, die vielen jungen Spieler zu führen.

Diese Entwicklung vorantreiben, das soll auch in der kommenden Spielzeit 2021/22 im Vordergrund stehen. Umso größer ist die Freude bei Reinhard Höing und Hendrik Maduschka, dass der jetzige Kader voraussichtlich nahezu unverändert erhalten bleibt. „Von 20 Spielern habe ich schon die feste Zusage“, berichtet der Trainer. Natürlich müsse immer abgewartet werden, wie es sich bei einzelnen Kickern mit Studium und Beruf weiterentwickele – aber beim SV sieht es gut aus für die Zukunft, bestätigt Reinhard Höing: „Jeder einzelne dieser Spieler ist uns sehr wichtig.“

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