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Fußball: SG Holtwick/Legden startet mit drei Mannschaften in die Saison

Nachbarn sind gemeinsam stark

Holtwick. Die Planungen für die neue Spielgemeinschaft Holtwick/Legden sind in vollem Gange. Der Nachwuchs profitiert schon jetzt von der Kooperation, schließlich darf in Holtwick längst wieder voll trainiert werden – davon profitiert auch der SuS Legden. Denn die Spielgemeinschaft mit Nachbarklub SW Holtwick macht’s möglich.

Sascha Keirat

Foto: Archiv

Legden nimmt zwar im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld eine zentrale Position ein, im politischen Kreis Borken allerdings eine Randlage. Das kann von Vorteil sein. Zum Beispiel für all die Fußballerinnen, die Teil der JSG Holtwick/Legden sind – und eventuell bald auch für die Frauen, die sich der neuen Spielgemeinschaft im Erwachsenenbereich anschließen. Denn in Holtwick als Teil des Kreises Coesfeld ist aufgrund der Sieben-Tage-Inzidenz, seit Wochen unter 100 und mittlerweile seit sechs Tagen unter 50, für Sportler früher mehr möglich als in Legden.

Der Nachwuchs bis zur U 15 trainiert längst wieder in Mannschaftsstärke, bei der U 17 und den Frauen könnte es theoretisch schon in den nächsten Tagen losgehen. „Ich gehe davon aus, dass wir Anfang Juni mit allen Spielerinnen loslegen werden“, sagt Paul Pöpping, bislang U 17-Trainer, künftig Koordinator für die Frauenteams. Gleich drei davon will die Spielgemeinschaft, mittlerweile beim westfälischen Verband angemeldet und genehmigt, zur neuen Saison ins Rennen schicken.

Die erste soll den Startplatz der bisherigen Holtwicker Mannschaft in der Bezirksliga einnehmen, die zweite in der Kreisliga A und die dritte in der Kreisliga B antreten. Das Legdener Team, bislang in der Landesliga vertreten, wird ersatzlos aus der Liga gestrichen.

Einige Spielerinnen des bisherigen SuS-Kaders werden sich deshalb der SG anschließen: Neben Christina Krause, die als Trainerin die erste Mannschaft übernimmt, sind das bislang Susanne Eink, Franziska Evelt, Jaqueline Wüller, Vanessa Jost, Milena Leers und Elisabeth Harlake. „Mit einigen anderen Spielerinnen sind wir noch in Gesprächen und hoffen, dass auch sie dabei sind“, erklärt Christina Krause.Zum Beispiel ist noch ungeklärt, welche Rolle die beste SuS-Torjägerin der vergangenen Jahre, Vera Hackenfort, in der SG übernehmen wird. „Wir wünschen uns natürlich alle, dass Hacki noch ein Jahr dranhängt, allerdings machen ihr die Gelenke ein paar Probleme“, so die Trainerin.

Insgesamt habe Christina Krause schon jetzt rund 50 Spielerinnen auf dem Zettel, die sich in den ersten Trainingseinheiten Anfang Juni für den Kader der Ersten empfehlen können. „Ich werde mir erst mal einen Überblick verschaffen. Grundsätzlich hat aber jeder die gleiche Chance.“ Das begrüßt auch Paul Pöpping, denn bei einigen Holtwickerinnen seien ob des Zuwachses aus der höheren Spielklasse schon Bedenken aufgetreten.

Aus der Jugend kommt in diesem Jahr nur eine Spielerin fest hoch, wie Paul Pöpping erklärt. Ziel sei es aber, die insgesamt 14 Spielerinnen des Altjahrgangs schon frühzeitig in den Frauenbereich einzubinden.Spielen und trainieren wollen die Frauenteams der SG übrigens in Zukunft auf beiden Anlagen, also in Holtwick und Legden.

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