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Streit mit Primera Division

FIFA: Niederlage für La Liga im Streit um Spielerabstellung

Zürich (dpa)

Von dpa

Das Logo der FIFA ist außen am Hauptsitz des Weltfußballverbandes in Zürich zu sehen. Foto: Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa

Die Berufung der spanischen Fußball-Liga vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen die Abstellung von Spielern für die südamerikanische WM-Qualifikation ist nach Angaben des Weltverbands FIFA gescheitert. Der Cas war für eine Stellungnahme dazu angefragt.

Man erwarte nun, dass die Nationalspieler für die kommenden WM-Qualifikationsspiele in Südamerika freigestellt würden, betonte die FIFA in ihrer Mitteilung. Die spanische Liga hatte einstweilige Maßnahmen gegen die Entscheidung der FIFA beantragt, den Abstellungszeitraum nur für Südamerika um zwei auf elf Tage zu verlängern. Der Weltverband verstoße damit gegen die eigenen Statuten und Reglements, hatte LaLiga argumentiert. Man werde die FIFA zudem wegen Verletzung der Wettbewerbsregeln vor den ordentlichen Gerichten in der Schweiz verklagen.

LaLiga-Boss Javier Tebas warf dem Cas auf Twitter vor, die Entscheidung liege auf dessen üblicher Linie. «Ohne Begründung, diktiert von Leuten mit zweifelhafter Unparteilichkeit und die unter dem Verdacht der Klüngelei stehen», schrieb Tebas und kündigte an: «Wir machen weiter. Wir brauchen Veränderung.»

Die Clubs der Premier League hatten ebenfalls mitgeteilt, sie würden keine Spieler für WM-Qualifikationsspiele in jene Länder abstellen, die wegen der Corona-Pandemie auf der sogenannten Roten Liste der britischen Regierung stehen.

Die nächsten Qualifikationsspiele zur Weltmeisterschaft in Katar finden vom 2. bis 10. September statt. Beim Streit zwischen LaLiga und der FIFA geht es um die Freigabe für insgesamt 28 Spieler der ersten und zweiten Liga Spaniens, die von den südamerikanischen Nationalmannschaften berufen wurden. LaLiga behauptet, diese Profis würden ihren Vereinen an dem für den 11. und 12. September angesetzten Spieltag nicht zur Verfügung stehen können. Nach Liga-Angaben werden nun die Ansetzungszeiten einiger Begegnungen des vierten Spieltags geändert, zwei Spiele werden zunächst sogar auf unbestimmte Zeit verschoben.

Der Verlängerungsbeschluss der FIFA, von dem auch Bundesliga-Clubs mit südamerikanischen Nationalspielern betroffen sind, gilt auch für die Qualifikationsspiele Anfang Oktober.

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