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Deutsche Medaillenhoffnung

Shorttrackerin Seidel: «Peking werden meine letzten Spiele»

Berlin (dpa) - Shorttrack-Medaillenhoffnung Anna Seidel wird in Peking 2022 ihre letzten Olympischen Winterspiele erleben.

dpa

Deutsche Medaillenhoffnung für die Winterspiele in Peking: Anna Seidel. Foto: Adam Warzawa

Das sagte die dreifache Medaillengewinnerin der Europameisterschaften von Danzig im Magazin «Go!d» der Deutschen Sporthilfe.

Die derzeit beste deutsche Shorttrackerin, die nach einer Operation in der Rehabilitation ist, gilt als Medaillenhoffnung für die Spiele in China. In Peking würde die 22-jährige Dresdnerin ihre dritten Spiele erleben. Ob sie ihre internationale Karriere danach sofort beenden wird, hat sie noch nicht entschieden. «Es gibt noch viele andere Dinge außerhalb des Leistungssports, die mich interessieren und die ich machen will», sagte Seidel.

Doch zunächst will sie in Peking die erste Olympia-Medaille für das deutsche Shorttrack gewinnen. «Es wird zwar nicht offen ausgesprochen, aber man merkt unterschwellig, dass in Deutschland die Medaille als einziges wirklich zählt», sagte Seidel. Sie spüre aber, «dass ich die Medaillen, die von mir gefordert werden, auch von mir selbst erwarte».

Nach dem vor der WM in Dordrecht erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch muss sie sich in diesem Frühjahr aber erst einmal wieder zurückkämpfen. 2017 schaffte die Sächsin nach einem komplizierten Wirbelbruch das Comeback, in diesem Winter kam sie nach einem im Februar 2020 erlittenen knöchernen Bänderabriss im linken Sprunggelenk zurück.

© dpa-infocom, dpa:210322-99-923431/2

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