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Queere Parade

Berliner Christopher Street Day als Fußmarsch geplant

Die Veranstalter des Christopher Street Day wollen in diesem Jahr zu ihren Wurzeln zurückkehren. Dafür wollen sie die Parade ohne Wagen gestalten, wie der Verein mitteilte.

dpa

Mit Plateauschuhen haben Teilnehmer an der CSD-Parade 2019 teilgenommen. Foto: Paul Zinken

Berlin (dpa) - Zurück zu den Wurzeln ohne Trucks und viel Tamtam: In Berlin ist für Ende Juli eine queere Parade - ein Christopher Street Day - geplant. «Berlins Ur-CSD wird als Fußmarsch am Samstag, den 24.07.2021 stattfinden», teilte der Berliner CSD e.V. mit.

Man hoffe, dass «das pandemische Geschehen zum Ende des Monats Juli eine bessere Planungssicherheit ergibt». Es sei dem Verein wichtig, das Versammlungsrecht wahrzunehmen, man werde sich «mit allen Behörden in enge Absprachen begeben und die notwendigen Schritte für die Einhaltung eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts erarbeiten». Zwei Wochen vor dem Termin solle es eine endgültige Entscheidung geben.

Sogenannte CSDs finden in vielen Städten statt. Sie wollen an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern. Der Name geht auf das Jahr 1969 zurück: Damals stürmten Ende Juni Polizisten in New York die Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

© dpa-infocom, dpa:210501-99-427572/2

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