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Krimi

Pflegeroboter und brennende Seniorenresidenzen

Berlin (dpa)

Der Polizist Ken Takeda stammt aus Japan, lebt aber in Norddeutschland. Er ermittelt in Hamburg, wo alte Leute nach Bränden ums Leben kommen.

Von dpa

In einer Hamburger Seniorenresidenz bricht ein Brand aus, bei dem acht alte Leute sterben. Brandstiftung mutmaßen die ermittelnden Beamten Claudia Harms und Ken Takeda.

Kurz darauf brennt das Haus eines pflegebedürftigen Paares nieder, das dabei ums Leben kommt. Doch wer hat ein Interesse daran, alte Menschen zu töten? Seltsam ist, dass in beiden Häusern japanische Pflegeroboter zum Einsatz kamen. Claudia und Ken kommen einem ungeheuerlichen Skandal auf die Spur, der bis in die 1980er Jahre zurückreicht.

Henrik Siebold, der selbst einige Jahre in Tokio gelebt hat, bringt mit dem japanischen Polizisten Ken Takeda eine ungewöhnliche Ermittlerfigur ins Spiel. Takeda, der durch ein Austauschprogramm nach Hamburg gelangte, erlaubt durch seine Perspektive interessante und kuriose Einblicke in deutsche Befindlichkeiten. So auch im neuen Krimi «Inspektor Takeda und die stille Schuld». Der Plot ist flott erzählt und stellt eine für Europäer ungewohnte Thematik in den Mittelpunkt, der Einfluss von Robotik und KI auf unseren Alltag.

- Henrik Siebold: Inspektor Takeda und die stille Schuld, Aufbau Verlag, Berlin, 366 Seiten, 10,00 Euro, ISBN 978-3-7466-3718-1.

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