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„Besser wird’s nicht“: Köstlich

Sture Schafsköpfe

Komödie um zwei verfeindete australische Schafzüchter, deren Herden durch eine seltsame Krankheit in Gefahr geraten. Dank der Hauptdarsteller eine köstliche Tragikomödie.

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Zwei eigentlich verfeindete Brüder (Michael Caton und Sam Neill) tun alles für ihre Schafe. Foto: Koch Films

In Australien weideten vor der Brandkatastrophe Anfang 2020, als unzählige Tiere umkamen,125 Millionen Schafe (bei uns gerade mal 34 000), was der Filmindustrie genug Stoff für Produktionen wie „Männer am Sonntag“ oder „Die Trauzeugen AG“ bot. Nicht alle sind so irre lustig wie die Parallelwelt der Serie „Shaun das Schaf“, aber mit „Besser wird’s nicht“ taucht eine sympathische Komödie auf, in der sich der Gestank der Schafböcke mit der Sturheit der Schafsköpfe, pardon: ihrer Hirten, auf köstliche Weise verbindet.

Im Remake des isländischen Films „Sture Böcke“ (2015) stehen die ohne Grund verfeindeten Brüder Colin (Sam Neill) und Les (Michael Caton), die stets Preise für die geliebten Fellwesen abräumen, vor ernsten Problemen, als die Behörden wegen einer Krankheit alle Schafe töten wollen. Das geht für die Querköpfe gar nicht. Sie verstecken die Viecher, die ihr ein und alles sind. Das Original war ernster, doch die Tragikomödie der Brüder, die in Not wieder zueinander finden, funktioniert dank der Hauptdarsteller bestens.

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