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Straßenkunst

Auf der Reeperbahn startet das Spielbudenfestival

Hamburg (dpa)

Bunt, spannend, musikalisch und aufregend - das erste Hamburger Spielbudenfestival will all das auf einmal sein und hat dafür rund 300 Künstler und Künstlergruppen auf den Reeperbahn eingeladen.

Von dpa

Eine Feuerkünstlerin präsentiert ihr Können. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Mit weithin sichtbaren und beeindruckenden Feuershows ist das 1. Hamburger Spielbudenfestival auf der Reeperbahn offiziell eröffnet worden.

Im Mittelpunkt der Show stand dabei der Feuerspucker Master of Hellfire, der sein Können auf einem Bagger stehend vorführte. Durch den Abend führte Festival-Gründer Corny Littmann.

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) sagte, es sei ein einzigartiges Kulturerlebnis, Spielbuden auf dem Spielbudenplatz zu finden. «Das Festival knüpft an die Schaustellertradition und Kuriositätenkabinette vergangener Zeiten an und feiert gleichzeitig die Lebendigkeit und Diversität der modernen Straßenkunstszene. So entsteht ein Freilufttheater der ganz besonderen Art im Herzen St. Paulis - eine große Bereicherung für die Hamburger Kulturszene."

Schon vor mehr als 200 Jahren konnten dort auf dem Platz in hölzernen Buden Künstler, Artisten und Schauspieler bewundert werden. Am Freitagnachmittag hatte das Festival im Hamburger Stadtteil St. Pauli bereits seine Tore geöffnet und die ersten Künstler zeigten ihr Können.

Bis Sonntag treten auf dem Spielbudenplatz zahlreiche Top-Künstler der internationalen Straßenkunstszene auf. Die Gäste des Freiluft-Festivals - der Eintritt ist übrigens frei - können sich auf Akrobaten, Clowns, Feuerspucker, Seilkünstler, Musiker und viele mehr freuen. Rund 300 Solokünstler und Gruppen reisen den Angaben nach aus nahezu allen Kontinenten an. Als besondere Attraktion gilt die Schaubude des Schaustellers Dominik Schmitz, die die einzig noch in Europa verbliebene Schaubude ihrer Art sein soll, die traditionell betrieben wird.

Auf dem Gelände müssen Masken getragen und die üblichen Corona-Abstände eingehalten werden. Geimpfte, genesene oder offiziell getestete Besucher brauchen dafür einen offiziellen Nachweis und müssen zudem vorab kostenfrei einen Zeitslot buchen.

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