Einschaltquoten

«Systemsprenger» mit über 5 Millionen Zuschauern

Es geht doch: Anspruchsvoller Stoff zur besten Sendezeit: Mit dem preisgekrönten Drama «Systemsprenger» konnte das ZDF punkten.

dpa

Benni (Helena Zengel) rastet aus. Foto: Peter Hartwig

Berlin (dpa) - Das preisgekrönte Sozialdrama «Systemsprenger» hat im ZDF am Montagabend eine gute Einschaltquote erreicht. Mit 5,05 Millionen Zuschauern und 16,4 Prozent Marktanteil lag das Zweite ab 20.15 Uhr vorn.

«Systemsprenger» von Regisseurin Nora Fingscheidt erzählt von einem schwer erziehbaren Mädchen, das von seiner Mutter weggegeben und von einer Pflegeeinrichtung zur nächsten gereicht wird. Für Darstellerin Helena Zengel in der Hauptrolle der jungen Benni war der Film das Sprungbrett nach Hollywood.

RTL strahlte das Quiz «Wer wird Millionär?» aus, 4,11 Millionen (13,3 Prozent) waren am Bildschirm dabei. Das Erste hatte die Tierdoku «Der kleine Held vom Hamsterfeld» im Programm - 3,05 Millionen (9,7 Prozent) guckten zu, im Anschluss blieben bei Frank Plasbergs Talkshow «Hart aber fair» 2,84 Millionen (9,4 Prozent) dran.

Die Vox-Show «Die Höhle der Löwen» kam auf 2,23 Millionen (7,7 Prozent). Den britischen Krimi «Inspector Barnaby: Nass und tot» mit John Nettles verfolgten auf ZDFneo 2,12 Millionen (6,8 Prozent).

Sat.1 erreichte mit der deutschen Tragikomödie «Dieses bescheuerte Herz» 1,36 Millionen (4,5 Prozent). Die US-Actionkomödie «Beverly Hills Cop III» aus dem Jahr 1994 mit Eddie Murphy lockte 1,04 Millionen (3,4 Prozent) vor die Mattscheibe und damit zu Kabel eins.

Die Politiksendung «ProSieben Spezial Live. Der Kanzlerkandidat im Interview» war derweil kein echter Quotenhit. Während sich CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet den Fragen von Linda Zervakis und Louis Klamroth stellte, waren 940 000 Zuschauer dabei. Die Einschaltquote betrug 3,0 Prozent. Im jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren war der Wert laut Branchendienst dwdl.de allerdings mit 7,7 Prozent mehr als doppelt so hoch. Die RTLzwei-Dokusoap «Die Bauretter» schalteten 800 000 Leute (2,6 Prozent) ein.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-644036/2

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