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Gehirn-Computer-Verbindung

Musk-Firma Neuralink holt sich Investorengeld

San Francisco (dpa)

Elon Musks Firma will Neuronen im Gehirn per Funkverbindung an Computer anschließen. Aus mehreren Quellen gibt es dafür frisches Geld.

Von dpa

Elon Musk hatte im vergangenen Jahr einen Prototypen demonstriert, den Neuralink zunächst an Schweinen testete. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Elon Musks Firma Neuralink, die an einer Verbindung zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern arbeitet, hat ihre Kassen mit frischem Geld von Investoren aufgefüllt.

Die 205 Millionen Dollar (172 Mio Euro) kommen von Google und mehreren Start-up-Finanzierern. Das Geld soll für die Markteinführung des ersten Produkts sowie weitere Forschung verwendet werden, wie Neuralink in einem Blogeintrag in der Nacht zum Freitag bekanntgab.

Die Firma, die Tech-Milliardär Musk 2016 startete, will Neuronen im Gehirn per Funkverbindung an Computer anschließen. Dafür wird ein Chip in den Schädel implantiert, der danach von außen nicht sichtbar sein soll. Das erste Neuralink-Produkt mit dem Namen N1 soll es Querschnittsgelähmten, die weder Beine noch Arme bewegen können, ermöglichen, ihre Computer oder Smartphones zu steuern.

Musk, der auch den Elektroauto-Hersteller Tesla und die Weltraumfirma SpaceX führt, hatte im vergangenen August einen Prototypen demonstriert, den Neuralink zunächst an Schweinen testete. Zur Implantation in das Gehirn entwickelte die Firma einen Roboter. Die Maschine verbindet die feinen Leitungen des Mini-Computers mit dem menschlichen Gewebe. Außer einer kleinen Narbe unter den Haaren blieben keine Spuren, sagte Musk damals. Auch mehrere andere Unternehmen arbeiten an ähnlichen Konzepten.

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