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Finanzen

So sparen Sie im Alltag bares Geld

Sie möchten Geld zurücklegen, doch am Monatsende ist oft das Konto leer? Mit ein paar einfachen Verhaltensänderungen können Sie Ihre Ausgaben im Alltag deutlich senken. So ist mehr für wirklich wichtige Anschaffungen oder zur Vermögensbildung übrig. Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

von Allgemeine Zeitung

Foto: Photo by Melissa Walker Horn on Unsplash

Experten von tecis raten: Erspartes für Altersvorsorge nutzen

Wer Monat für Monat sein Konto bis auf den letzten Cent leerräumen muss, kann nichts beiseitelegen, etwa zur Altersvorsorge. Dabei wird gerade dies in der heutigen Zeit immer wichtiger, wie beispielsweise die Experten des Finanzdienstleisters tecis betonen. Sie empfehlen: „Lassen Sie sich bei langfristigen Geldanlagen von einem Profi beraten, der individuell auf Ihre Bedürfnisse eingeht und einen auf Sie zugeschnittenen Vorsorgeplan entwickelt.“ Um Geld langfristig anlegen zu können, muss am Monatsende allerdings noch etwas übrig sein. Aber bestimmt steckt auch in Ihrem Alltag eine Menge ungenutztes Sparpotenzial!

+ Beispiel Haushalt

Vor allem beim Strom lässt sich viel Geld sparen. Als erstes sollten Sie Ihren Vertrag prüfen. Mit einem Anbieterwechsel senken Sie die jährlichen Kosten möglicherweise um einen dreistelligen Betrag. Vergleichsportale im Internet können dabei helfen.

Für die Beleuchtung geben Sie deutlich weniger Geld aus, wenn Sie LED-Lampen verwenden. Sie sind zwar etwas teurer als beispielsweise Halogen-Modelle, verbrauchen aber nur halb so viel Strom und sind extrem lange haltbar.

Geräte, die besonders viel Energie verbrauchen, identifizieren Sie mit einem Strommessgerät. Bei der nächsten Neuanschaffung können Sie die dann durch weniger hungrige Energiefresser ersetzen. Und: Stellen Sie Computer, TV und Co. nicht auf Standby, sondern schalten Sie die Geräte ganz aus. Denn auch im Ruhemodus schlucken sie noch Strom.

+ Beispiel Einkauf

Untersuchungen haben ergeben: Wer mit knurrendem Magen in den Supermarkt geht, kauft oft mehr ein als er eigentlich braucht – und wirft am Ende Lebensmittel vielleicht sogar weg. Wenn es sich einrichten lässt, essen Sie vor dem Einkauf also wenigstens eine Kleinigkeit.

Um Mogelpackungen zu entlarven, schauen Sie auf die Mengenangaben pro 100 Gramm oder pro Liter. Nur so lassen sich Preise realistisch miteinander vergleichen. Die Teilnahme an Punkte-Bonusprogrammen bringt ebenfalls bares Geld. Aber: Lassen Sie sich nicht verführen, Überflüssiges zu kaufen, nur um mehr Punkte zu sammeln!

Bei größeren Anschaffungen setzt sich sogenanntes Product-Sharing immer mehr durch, gerade bei Dingen, die man nicht täglich braucht. Können Sie den neuen Rasenmäher oder die Bohrmaschine nicht mit dem Nachbarn zusammen anschaffen und die Kosten teilen?

+ Beispiel Mobilität

Der Benzinverbrauch beim Auto sinkt, wenn der Reifendruck optimal eingestellt ist. Es lohnt sich also, ihn regelmäßig zu prüfen. Die günstigste Zeit zum Tanken ist meist am Abend. Experten des Portals finanztip.de raten zu Tank-Apps, die anzeigen, an welcher Tankstelle in Ihrer Nähe der Sprit gerade am billigsten ist.

Außerdem empfiehlt es sich, jedes Jahr im Herbst die Kosten der Kfz-Versicherung zu checken und mit anderen Angeboten zu vergleichen. Und ein Vorschlag am Rande: Nehmen Sie für kürzere Strecken bei schönem Wetter doch öfter mal das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß – das spart nicht nur Geld, sondern ist auch noch gesund!

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