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Wie kann man Geld in Immobilien anlegen?

Geld anlegen, aber wie? Das fragen sich gerade viele Millionen Deutsche, die längst nicht mehr auf ihr gutes altes Sparkonto setzen können. Während Finanzexperten bereits seit Jahren dafür werben, sich vom klassischen Sparkonto abzuwenden, wollten viele Menschen doch noch an ihnen festhalten, auch wenn sie geringe Zinsen abwarfen. Mittlerweile sind diese Zinsen nicht mehr gering, sie existieren nicht mehr – oder schlagen sogar in Strafzinsen um.

Foto: by Ibrahim Boran on unsplash.com

Deshalb müssen neue Anlagemöglichkeiten her. Immobilienanlagen sind meist etwas, von dem die Menschen gehört haben. Aber Unsicherheiten bleiben. In Wahrheit ist Geld in Immobilien anlegen die perfekte Lösung für all diejenigen, die keine großen Experimente wagen wollen, sondern auf Sicherheit setzen.

Warum viele Alternativen keine Alternativen sind

Über Jahrzehnte hinweg waren Sparkonten für einen großen Teil der Bevölkerung die richtige Wahl. Banken boten sie mit tollen Konditionen an, die zwar nicht immer mit potentiellen Renditen durch Alternativen auf dem Aktienmarkt mithalten konnten, doch dafür waren die Verträge kinderleicht abzuschließen und die Zinsen sicher. Oftmals gab es ein Sparkonto sogar für Kinder schon zum Geburtstag dazu, damit sie ersten Kontakt zum Geldsystem hatten.

Die Nullzinspolitik der letzten Jahre macht das zunichte. Geld auf einem Sparkonto ist in doppelter Hinsicht sinnlos geworden. Zum einen wirft es keine Zinsen mehr ab – in den schlimmsten Fällen werden sogar Strafzinsen fällig. Doch auch damit könnte wohl der ein oder andere noch leben, wäre da nicht die Inflation. Diese sorgt dafür, dass Geld auf Konten sogar massiv an Wert verliert.

Die Flucht in unsichere Alternativen ist dabei nur für Experten überhaupt ratsam. Der Aktienmarkt ist für Laien nur schwer zu verstehen und neue Produkte wie Kryptowährungen sind sehr volatil. Somit braucht es für die sicheren Sparer etwas Einfaches, was Sicherheit bietet – hier kommen Immobilien ins Spiel.

In Immobilien investieren

Gerade als Altersvorsorge suchen sich Menschen gerne eine Immobilie, in der sie selbst wohnen. Somit wird keine Miete fällig und ein großer Kostenpunkt wird mittel- bis langfristig entfallen. Doch wer Immobilien wirklich nutzen möchte, um Geld anzulegen, der sollte Immobilien vermieten.

Dabei werden die Kosten, die durch den Erwerb der Immobilie beziehungsweise der Eigentumswohnung entstehen, über einen Bankkredit finanziert. Dieses Fremdkapital scheint zunächst ein großes Risiko zu sein – doch die Tilgung des Kredits wird durch die Miete der Bewohner wieder eingeholt.

Somit kann diese Geldanlage theoretisch mit sehr geringem (oder gegebenenfalls ohne) Eigenkapital realisiert werden. Theoretisch kann dies vollständig in Eigenregie geschehen, doch es kann auch sinnvoll sein (vor allem beim ersten Objekt) die Hilfe eines Dienstleisters für Immobiliengeschäfte anzunehmen, der auf Immobilien als Geldanlage spezialisiert ist.

Vorteile von Immobilieninvestments

Dienstleister im Bereich der Immobilienrenditen werden immer mit Begeisterung über die Geldanlage sprechen. Denn je unsicherer die anderen Anlageoptionen werden, umso besser sehen die Immoblienanlagen aus. Bei Immobiliengeschäften herrscht immer ein hoher Inflationsschutz – während Mieten mit der Inflation steigen, bleiben die Zahlungen an die Bank gleich.

Außerdem werden vermietete Eigentumswohnungen auf Dauer zu einer passiven Einnahmequelle. Sobald mithilfe der Mietzahlungen der Bankkredit getilgt ist, werden alle weiteren Zahlungen zu einer Rendite. Der Vermögensaufbau beginnt also mit der ersten Tilgung und je cleverer man seine Anlage gestaltet, umso mehr Rendite ist möglich.

Häufig gibt es für Immobilieninvestments Steuererleichterungen oder aber man findet Kredite, die hervorragende Konditionen ermöglichen. Je geschickter hier verhandelt wird – beziehungsweise je besser einzelne Kosten- und Einnahmefaktoren optimiert sind – umso mehr Rendite wird erwirtschaftet. Das dient als hervorragende Altersvorsorge und stimmt jeden glücklich, der sich zuvor mit Niedrigzinsen abspeisen lassen musste oder sogar dabei zugeschaut hat, wie das Geld auf einem Sparkonto an Wert verlor.

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