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Gesundheit

Cannabis verdampfen

Wer Cannabis aus medizinischen oder therapeutischen Gründen konsumieren möchte, ist natürlich bestrebt, die beiden Hauptwirkstoffe der Cannabispflanze Delta-9-Tetrahydrcannabinol kurz THC und Cannabidiol kurz CBD in ausreichender Menge aufzunehmen. Diese können auf ganz unterschiedliche Art und Weise dem Körper zugeführt werden.

Allgemeine Zeitung Coesfeld

Foto: Bild von Michael Moriarty auf Pixabay

Während für Krebspatienten zum Beispiel cannabinoid-haltige Produkte wie Sativex oder Canemes oder isoliertes THC in Form von Dronabinol in Apotheken auf Rezept erhältlich sind, bekommt jeder andere CBD-haltige Extrakte frei zu kaufen.

Wer Zugriff auf Cannabisblüten hat und das Beste aus ihnen heraus holen möchte, wird am meisten davon profitieren, diese zu verdampfen.

Dadurch werden die wertvollen Wirkstoffe von den Schleimhäuten in Mund und Atemwegen aufgenommen, gelangen so recht schnell in den Blutkreislauf und können ihre Wirkung rasch entfalten.

Was muss man beim Verdampfen von Cannabis beachten?

Das Erleben des Verdampfens ist immer abhängig von folgenden Faktoren:

  • Wahl des Cannabis Verdampfer
  • passende Dosierung finden
  • Verdampfungstemperatur

Der richtige Vaporizer zum Inhalieren

Um Cannabis für medizinische Zwecke zu verdampfen, wäre eine Anfrage auf Übernahme der Kosten für einen Vaporizer sinnvoll. Die Krankenkasse kann Auskunft darüber geben, welche Modelle als medizinisches Produkt verifiziert sind.

Für alle anderen sind persönliche Präferenzen ausschlaggebend. Diese Webseite klärt nicht nur auf und präsentiert ein umfangreiches Repertoires an Informationen, sondern bietet in ihrem Vaporizer Shop ein großes Sortiment sowohl an Tisch-Vaporizern als auch an Modelle für die Hosentasche. Selbst Vaporizer für Kräuter findet man hier.

Die perfekte Vaporizer Temperatur

Während beim Rauchen von Cannabis (zerkleinerte Blüten = Marihuana) der Tabak bzw. die Blüten bei Temperaturen von 500° - 700° verbrannt werden, wird beim Vaporisieren mit Temperaturen von 180° - 200°C gearbeitet.

Foto: Bild von Ethan Parsa auf Pixabay

Es wurde festgestellt, dass die Cannabinoide THC und CBD und sicher auch der Rest der 113 ähnlichen Stoffe nicht in Reinform in der Pflanze vorliegen, sondern als sogenannte Carboxylsäuren (THCA und CBDA) vorhanden sind. Diese werden durch Erwärmen in THC und CBD umgewandelt. Darum sind die Verdampfungstemperaturen ausschlaggebend für das Ergebnis beim Verdampfen.

Es wird vorgeschlagen, die erste Inhalation bei 180° durchzuführen und dann die Temperatur auf 210° zu erhöhen und über die restliche Zeit der Inhalation so beizubehalten.

Die passende Dosierung

Cannabis, egal ob nun mit viel THC, wenig THC oder nur CBD, ist eine natürliche chemische Substanz, auf die jeder Körper anders reagiert. Daher wird immer wieder empfohlen, sich mit ganz geringen Mengen an die individuelle Dosis heranzutasten.

Darum sollte man auch beim Verdampfen mit einer ganz kleinen Menge starten und diese langsam und schrittweise erhöhen, bis zu dem Punkt, wo das Wohlbefinden sich verschlechtert. Dann einen Schritt zurück und die perfekte Dosis ist gefunden.

Die Vorbereitung der Blüten

Mächte man Cannabisblüten verdampfen, werden diese am besten vorher gut zerkleinert. Dies geht am einfachsten mit einem sogenannten Grinder. Der Grinder ist eine Art Kräutermühle, der aus den Blüten ein fein geriebenes Kräutermehl zaubert. Auch für andere Dinge wie Kaffeebohnen, Kräuter und Gewürze oder getrocknete Pilze ist der Grinder geeignet.

Foto: Bild von kidjack auf Pixabay

Vaporizer reinigen

Für ein optimales Ergebnis beim Vaporisieren ist es wichtig den Vaporizer regelmäßig zu reinigen. Dazu nutzt man am besten Isopropylalkohol. Wie die Reinigung genau von Statten geht, hängt ganz von dem Gerät ab. Hier nur eine grobe Anleitung:

  • Vaporizer auseinander nehmen
  • Verschmutzte Teile in ein Glasgefäß geben
  • Reinigungsalkohol dazu geben – alle Teile müssen bedeckt sein
  • Lösung ca. 10-20 Minuten einwirken lassen – mit warmen Wasser abspülen und abtrocknen
  • Kräuterkammer mit in Reinigungslösung getränktem Wattestab säubern

CBD Verdampfen

Wer sich nicht mit dem Umgang mit Cannabisblüten auskennt und diese auch nicht medizinisch nutzen muss, kann CBD auch in Form eines Liquids verdampfen. Dafür gibt es geeignete CBD Verdampfer oder sogenannte Vapo-Pens.

Die CBD Liquids sind zusammengesetzt aus dem CBD Extrakt, eventuellen Aromen und einer Trägerflüssigkeit aus pflanzlichem Glyzerin und/oder Propylenglykol. Es gibt sie auf Wunsch in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wenn einem der eigentliche Geschmack des CBD Öls nicht zusagt. CBD Liquids sind auch mit Nikotin erhältlich, wenn man als Raucher nicht darauf verzichten möchte. Sie bieten im Gegensatz dazu ohne Nikotin eine gute Alternative für die Nikotinentwöhnung.

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