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Gesundheit

Depression vorbeugen - hilfreiche Tipps und Ratschläge

Leider gibt es kein Geheimrezept, mit dem Sie eine Depression sicher verhindern können. Jedoch haben Sie Ihr Leben selbst in der Hand und können aktiv etwas dafür tun, damit Sie in Ihrem Leben nicht an einer Depression erkranken. Indem Sie wissen, worauf Sie achten müssen und wie Sie sich verhalten sollten, können Sie das Risiko signifikant verringern. Sollten Sie bereits jetzt beim Lesen dieses Artikels das Gefühl haben, dass Sie an einer Depression leiden, suchen Sie sich am besten professionelle Hilfe. Jeder fühlt sich mal traurig und hat einige schlechte Tage. Hält die Melancholie und tiefe Traurigkeit jedoch länger als zwei Wochen an, kann es sich um eine Depression handeln. In diesem Fall ist eine frühzeitige Behandlung der mögliche Schlüssel zur Heilung. Möchten Sie sich lediglich darüber informieren, wie man einer Depression vorbeugen kann, haben wir hier verschiedene Tipps für Sie zusammengefasst, die in diesem Fall hilfreich sein können.

Allgemeine Zeitung

Foto: Photo by Nik Shuliahin on Unsplash

Hobbys und Lieblingsbeschäftigungen nachgehen

Jeder Mensch macht gerne etwas anderes. Manche gehen gerne mit dem Hund spazieren, andere gehen gerne feiern und wieder andere verbringen lieber gemütliche Stunden auf der Couch bei einer guten Serie. Um glücklich zu sein, sollten Sie Dinge tun, die Sie glücklich machen. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Hobbys und gehen Beschäftigungen nach, die Sie mögen. Wollen Sie das ganze Wochenende im Garten in der Sonne liegen? Dann tun Sie es auch. Sonne ist ein sehr gutes Mittel, um der Entstehung einer Depression entgegenzuwirken. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass das Sonnenlicht sowie das daraus gebildete Vitamin-D zu einer positiven Stimmung und einer Verringerung des Cortisol-Spiegels beitragen können. Das Licht wirkt sich auf unsere kognitiven Fähigkeiten und gewisse Hirnareale aus, welche für die Stimmung verantwortlich sind. Auch die Beschäftigung mit Haustieren kann dazu beitragen, Stress zu vermeiden. Wenn Sie Ihr Haustier streicheln, senkt dies den Blutdruck. Es wird zusätzlich Serotonin ausgeschüttet, was als Neurotransmitter depressiven Verstimmungen keine Chance lässt.

Soziale Beziehungen aufrecht halten

Manchmal ist man einfach zu faul oder hat keine Lust, mit seinen Freunden raus zu gehen oder seine Eltern zurückzurufen. Dabei kann der Kontakt zu nahestehenden Menschen sich positiv auf Ihre Stimmung auswirken. Fehlende soziale Unterstützung, gerade vonseiten des eigenen Partners ist ein möglicher Risikofaktor für Depressionen. Daher ist es empfehlenswert, den Kontakt mit seinen liebsten Freunden und der Familie zu pflegen. Dies gilt besonders dann, wenn es einem schlecht geht. Für die mentale Gesundheit ist der Kontakt zu anderen Menschen essenziell, da der Mensch ein soziales Wesen ist. Sagen Sie daher Treffen mit Ihren Freunden nicht aus Bequemlichkeit ab, sondern verabreden sich von Angesicht zu Angesicht und verbringen einige schöne Stunden miteinander. Oft kann es an einem stressigen Tag schon helfen, einfach mit seiner besten Freundin oder seinem besten Freund stundenlang bei einem guten Glas Wein zu quatschen. Wichtig ist hierbei noch zu sagen, dass es bei sozialen Kontakten in der Regel eher auf die Qualität als auf die Quantität ankommt.

Realistisch bleiben

Kaum etwas kann Menschen so traurig machen wie unerfüllte Wünsche. Daher ist es wichtig, realistisch zu denken. Träumen Sie nicht davon, irgendwann ein Millionär zu sein, wenn Sie nicht aktiv daran arbeiten. Haben Sie keine zu großen Wünsche, sondern setzen sich zunächst kleinere Ziele. Sicherlich ist es sinnvoll, groß zu denken, jedoch nicht zu groß. Wenn Sie stets Luftschlösser im Kopf haben, kann dies zu einer Depression führen, da Sie Ihre vermeintlichen Ziele nicht in naher Zukunft erreichen und Frust entsteht. Ebenso ist es wichtig, in bestimmten Situationen realistisch zu bleiben. Nicht jeder Misserfolg ist auf Versagen Ihrerseits zurückzuführen. Manchmal passiert etwas, das Sie gar nicht in der Hand haben. Dessen sollten Sie sich stets bewusst sein. Ob es dabei um die schlechte Laune des Chefs, die unordentliche Wohnung oder die kranke Großmutter handelt. Überlegen Sie zunächst realistisch, was wirklich für die gegenwärtige Situation verantwortlich ist und ob Sie etwas damit zu tun haben. Eine realistische Einstellung mit einer gesunden Portion Optimismus kann förderlich für ein glückliches Leben ohne depressive Verstimmungen sein.

Gesunde Ernährung macht glücklich

Traurigkeit, Schuldgefühle und Schlafprobleme sind bekannte Symptome einer Depression. Menschen, die diese Symptome verspüren, neigen oftmals dazu, sich kalorienreich zu ernähren. Dazu zählen insbesondere Junkfood und Süßigkeiten. Die Idee, einer Depression mit der richtigen Ernährung vorzubeugen, ist daher gar nicht so weit hergeholt. Indem Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, können Sie der Entstehung depressiver Verstimmungen vorbeugen, da der Körper und Geist erwiesenermaßen eng miteinander verbunden sind. Zur Stimmungsregulierung können beispielsweise Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Vitamin-B sowie Omega-3 beitragen. Das sind insbesondere Hafer, Vollkornreis, Paprika, Walnüsse und Lachs. Reich an Tryptophan sind Eier, Milchprodukte, Trockenfrüchte und auch Obst. Dieser Inhaltsstoff ist ebenso sehr nützlich, um depressiven Verstimmungen entgegenzuwirken. Der Körper benötigt alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, um normal zu funktionieren. Da Körper und Geist wie bereits erwähnt in enger Relation zueinander stehen, sollte man stets beide Komponenten betrachten, um sich mental sowie körperlich fit und ausgeglichen zu fühlen. Es ist nämlich nicht auszuschließen, dass körperliche Leiden die Entstehung einer Depression begünstigen können.

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