Körperpflege

Die besten Methoden zur Haarentfernung im Überblick

Eine seidenglatte Haut unterstreicht das eigene Erscheinungsbild, sodass sich viele Frauen eine besonders gründliche Form der Haarentfernung wünschen. Doch in Anbetracht der vielfältigen Möglichkeiten sollte in erster Linie das individuelle Schmerzempfinden sowie auch der Hauttyp berücksichtigt werden.

Allgemeine Zeitung

Foto: Photo by The Creative Exchange on Unsplash

Wir geben in unserem heutigen Artikel einen umfassenden Überblick über die besten Methoden der Haarentfernung und verraten, wie sich störende Härchen effizient beseitigen lassen.

Rasieren – Zeiteffizient und schmerzfrei

Die einfachste sowie auch bekannteste Form der Haarentfernung stellt noch immer die Rasur dar. Eine Rasur kann mit einem Einwegrasierer oder mit einem elektrischen Rasiergerät direkt unter der Dusche erfolgen. Ein Rasierer ist in der Regel mit mehreren Klingen ausgestattet, die die Haare völlig schmerzfrei kürzen. Daher ist eine Rasur ideal für alle Anwender, die ein ausgeprägtes Schmerzempfinden besitzen. Viele moderne Rasierer sind mittlerweile mit einem schwenkbaren Kopfteil versehen, sodass sich auch schwer erreichbare Stellen restlos von Härchen befreien lassen.

Während mehrere Einwegrasierer mit rund zwei bis drei Euro zu Buche schlagen, kosten hochwertige Rasiergeräte etwa dreißig bis achtzig Euro. So erweist sich das Rasieren als ebenso zeitsparende wie auch kosteneffiziente Methode der Haarentfernung. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Haare bei einer Rasur lediglich oberflächlich gekürzt werden. Innerhalb weniger Tagen sind erneut lästige Stoppeln sichtbar. Zudem können bei einer falschen Anwendung kleine Schnitte sowie unangenehme Hautreizungen zurückbleiben.

Unser Tipp: Um die Rasur möglichst gründlich und schonend zu gestalten, sollten Anwender keinesfalls auf einen passenden Rasierschaum und eine nährende Hautpflege verzichten.

Epilieren – für eine gründliche und dauerhafte Haarentfernung

Eine sehr gründliche Form der Haarentfernung stellt die sogenannte Epilation dar. Ein Epiliergerät ist mit winzigen Pinzetten ausgestattet, die die Härchen durch schnelle Rotationen mitsamt der Wurzel entfernen. Hierbei wird der Epilierer langsam über die Haut geführt, während diese sanft mit mehreren Fingern gestrafft wird. Die Härchen müssen eine Länge von mindestens 0,5 Millimetern besitzen, um auch vollständig von den Pinzetten gezupft werden zu können. Sehr lange Haare sollten wiederum mit einem Rasierer gekürzt werden, weil die Haarentfernung sonst zu schmerzhaft ausfällt. Um das Epilieren möglichst angenehm zu gestalten, lohnt sich der Kauf eines wasserdichten Nass-Epilierers, der auch unter der Dusche nutzbar ist.

Eine Übersicht der besten Epilierer finden Anwender hier: https://haar-profi.net/epilierer-test/

Da die Haare bei dieser Methode vollständig gezupft werden, bleibt die Haut nach der Anwendung bis zu vier Wochen vollständig glatt. Allerdings ist diese Art der Haarentfernung mit einem spürbaren Zupfschmerz verbunden und nicht für empfindliche Personen geeignet. Viele moderne Epilierer verfügen mittlerweile jedoch über eine zusätzliche Massagefunktion, mit der die Durchblutung angeregt und der Zupfschmerz minimiert wird.

Nutzung von Enthaarungscreme – schmerzfrei und einfach

Personen mit einem besonders ausgeprägten Schmerzempfinden sollten über die Nutzung einer hochwertigen Enthaarungscreme nachdenken. Eine Enthaarungscreme enthält chemische Inhaltsstoffe auf Schwefelbasis, die die Proteinstruktur der Haare zerstören und diese direkt an der Wurzel ausfallen lassen. Zunächst wird eine dicke Schicht der Enthaarungscreme auf die Haut aufgetragen und anschließend mit einem kleinen Spatel sowie fließendem Wasser entfernt.

Da die Härchen bei dieser Methode nicht nur oberflächlich getrimmt werden, bleibt die Haut nach der Anwendung bis zu zwei Wochen glatt und stoppelfrei. Die vorgegebene Einwirkzeit sollte exakt eingehalten werden. Andernfalls können schmerzhafte Rötungen sowie einzelne Härchen zurückbleiben. Eine Enthaarungscreme kostet rund zwei bis sieben Euro und reicht für mehrere Anwendungen aus.

Unser Tipp: Zwar sind viele Enthaarungscremes mit pflegenden Ölen versetzt. Die in der Creme vorkommende Thiolglykolsäure kann aber sensible Haut sehr stark reizen. Daher sollte die Verträglichkeit der Enthaarungscreme zunächst an einer kleinen Hautstelle getestet werden.

Waxing – schnell und besonders gründlich

Anwender, die Schmerzen durchaus in Kauf nehmen wollen, finden in dem sogenannten Waxing eine effiziente Form der Haarentfernung. Beim Waxing werden Warm- oder Kaltwachsstreifen auf die Haut aufgetragen, die nach dem Aushärten mit einem schnellen Ruck abgezogen werden. Die Härchen werden hierbei gegen die Wuchsrichtung an der Wurzel entrissen, sodass die Haut anschließend bis zu sechs Wochen glatt bleibt.

Das Waxing ist jedoch mit spürbaren Schmerzen verbunden und sollte zu Beginn von einer erfahrenen Kosmetikerin vorgenommen werden. Alternativ lassen sich auch Kaltwachsstreifen sowie Warmwachsgeräte für die eigene Anwendung erwerben.

Da die nachwachsenden Haare insgesamt feiner und dünner ausfallen, wird der Schmerz beim Waxing mit der Zeit erträglicher.

Fazit: Die individuellen Vorlieben entscheiden

Die Haarentfernung kann sich zuweilen als sehr unangenehm erweisen. Es lohnt sich, die einzelnen Methoden genauestens miteinander zu vergleichen. Grundsätzlich ist die richtige Sorgfalt auch bei der Haarentfernung unverzichtbar, damit Anwender sich auch langfristig über geschmeidige und glatte Haut freuen dürfen.

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