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Schluss mit Haarausfall

Was Frauen bei Haarausfall wirklich hilft

Schönes und gesundes Haar steht für Gesundheit und Attraktivität. Vor allem Frauen befürchten deshalb, dass diese beeinträchtigt werden, wenn morgens die Bürste voller Haare ist. Dabei ist der tägliche Verlust von bis zu 100 Haaren ein normaler Vorgang, der keine Sorgenfalten auf die Stirne treiben sollte.

Allgemeine Zeitung

Foto: Photo by Ashton Bingham on Unsplash

Erst wenn sich der Haarausfall beschleunigt, sollte daran gedacht werden, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. In Drogerien und Apotheken werden diverse Nahrungsergänzungsmittel, Tinkturen und Shampoos angeboten, welche den Haarausfall (Alopezie) stoppen sollen. Dabei lässt seit Kurzem eine neue Lösung aufhorchen. Erfahrungen mit Rezilin, einem natürlichen Haarwuchsmittel auf der Basis von Basilikum, geben Anlass zur Hoffnung, dass das Problem Haarausfall demnächst ad acta gelegt werden könnte.

Haarausfall bei Frauen und seine Ursachen

Auf dem menschlichen Kopf sind im Schnitt ca. 100.000 Haarwurzeln angesiedelt. Von diesen befinden sich in der Regel immer 80 % in der Wachstumsphase. Der Rest verweilt im Ruhestadium. Erst wenn die Haare sichtbar lichter werden oder sich morgens vermehrt Haare auf dem Kopfkissen auffinden, wird von krankhaftem Haarausfall gesprochen. Ein Besuch beim Dermatologen sorgt schnell für die Aufklärung möglicher Ursachen.

Die Ursache für Haarausfall ist eine Mangelversorgung von Nährstoffen im Bereich der Kopfhaut und der Haarwurzeln. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Zellteilung, die Wurzeln verkümmern und fallen aus. Oft ist dieser Prozess genetisch bedingt oder beruht auf einer Störung des Immunsystems. Als weitere Gründe sind Hormonschwankungen zu nennen oder diätbedingte Mangelerscheinungen. Auch verschiedene Medikamente wie Lipidsenker, Psychopharmaka, Beta- und Hormonblocker können Haarausfall verursachen.

Was hilft effektiv gegen Haarausfall?

Aufgrund der vielfältigen Ursachen von Haarausfall werden unterschiedliche Gegenmaßnahmen empfohlen, um die betroffenen Frauen von ihrem Leid zu erlösen. Einige haben durchaus ansprechendes Potenzial.

Rezilin und Minoxidil

Eines der bekanntesten Mittel gegen Haarausfall bei Frauen ist das verschreibungspflichtige Medikament Minoxidil. Es erweitert die Blutgefäße, die Haarfollikel vergrößern sich und beginnen, wieder kräftigeres Haar zu produzieren. Allerdings kann Minoxidil bei längerer Behandlungsdauer das Herz-Kreislaufsystem negativ beeinflussen.

Einen anderen Weg geht Rezilin, dass aus natürlichen Wirkstoffen besteht. Die Tinktur wird auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Dann sollte man die Substanz über Nacht einwirken lassen. Neben Basilikum enthält Rezilin eine ausgewogene Komposition aus pflanzlichen Ölen, die zahlreiche wichtige Nährstoffe bereithalten. Basilikum hemmt ein Enzym, welches den Haarausfall begünstigt. Dadurch wird das Zellwachstum stimuliert und die Haare werden weicher und voller. Die Nährstoffe pflegen die Kopfhaut und halten das Haar geschmeidig.

Eine ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung kann Haarausfall bei Frauen präventiv entgegenwirken. Besonderes Gewicht ist dabei auf ein ausreichendes Angebot an Vitaminen, Mikronährstoffen und ungesättigten Fettsäuren zu legen. Als besonders vorteilhafte Nahrungsmittel gelten dabei Kokosöl und Äpfel.

Walnüsse enthalten eine perfekte Kombination aus Magnesium, Eisen, Zink und Kalzium und bringen das Zellschutzvitamin E mit. Zitrusfrüchte stärken ganz allgemein die Abwehrkräfte und regen die Kollagenproduktion an. Wertvolle Pflanzenöle, Karotten, Spinat und Brokkoli runden die wertvollen Nahrungsmittel ab, welche Kopfhaut und Haar stärken.

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel finden im Beauty- und Wellnessbereich immer mehr Anhänger. Sie können dann positive Auswirkungen auf die Haargesundheit haben, wenn der Haarausfall auf Mangelernährung beruht.

Wenn es nicht möglich ist, die Ernährung so umzustellen, dass der Haarausfall gestoppt wird, können Nahrungsmittelergänzungen, die Zink und Eisen enthalten und von innen heraus wirken, interessant werden. Besonders bei diffusem oder stressbedingtem Haarausfall zeigen sie Wirkung.

Shampoos für ausfallendes Haar

In der Apotheke und in der Drogerie werden sie zuhauf angeboten. Shampoos, die versprechen, den Haarausfall zu stoppen. Sie sind bequem in die tägliche Pflegeroutine zu integrieren und enthalten meist anregende Substanzen wie Koffein, die die Follikel der Haare vor Testosteron schützen sollen, dem männlichen Sexualhormon. Wird diesem doch nachgesagt, Haarausfall zu fördern.

Bei diffusem Haarausfall werden den betroffenen Frauen oft basische Shampoos angeboten. Damit können die Haare ohne aggressive Chemikalien gereinigt werden. Zudem enthalten sie Nährstoffe, die nicht über die Ernährung aufgenommen werden können. Shampoos stärken vorhandenes gesundes Haar. Wunder dürfen aber nicht erwartet werden. Krankhaftem Haarausfall können sie auf Dauer nichts entgegensetzen.

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