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Gesundheit

Wenn das eigene Kind Corona bekommt…

Wir leben in einer Zeit, in der die Ansteckung mit Corona noch nie so wahrscheinlich war wie heute. Besonders seit sich die Omikron Mutation des Covid-19 Virus durchgesetzt hat ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion besonders erhöht.

Allgemeine Zeitung

Am wichtigsten ist es für Ihr Kind zu spüren, dass Sie da sind. Foto: Vic_B via pixabay

Gerade Kinder sind besonders anfällig für Krankheiten wie Grippeerkrankungen und Erkältungen. Aber eben auch seit einiger Zeit Covid. Besonders in Schulen und Kindergärten tummeln sich haufenweise Bakterien und Viren die nur darauf warten einen passenden Wirt zu besiedeln. Da das Immunsystem von jungen Menschen noch nicht voll ausgebildet ist, sind die Krankheitsverläufe häufig stärker als bei Erwachsenen. Daher sind ein guter Schutz und die professionelle Behandlung einer Corona Infektion von höchster Bedeutung.

Prävention ist die beste Medizin

Am wichtigsten ist es im Vorhinein alle Maßnahmen zu treffen die eine Ansteckung verhindern. Das tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken hat sich auch bei Kindern bewährt. Bei Masken für Kinder ist es wichtig auf einen besonders guten Sitz und eine optimale Passform zu achten. Beliebt sind auch Masken mit schönen und bunten Motiven. Diese sollten dann vor allem an Plätzen getragen werden, wo viele Menschen aufeinandertreffen wie in Bus, Bahn und Schule.

Auch sollte eine Covid Infektion möglichst schnell entdeckt werden um frühestmöglich die passenden Maßnahmen ergreifen zu können. Da die normalen Nasen oder Rachenabstriche von vielen Kindern nicht gerne angenommen werden sollte auf alternative Testmethoden wie „Lolli-Tests“ zurückgegriffen werden. Eine große Auswahl an Lolli Tests gibt es bei „DuPa Schutz“. Die Tests haben eine ähnliche Genauigkeit wie gewöhnliche Antigentests sind in der Verwendung jedoch um einiges angenehmer und bequemer für Kinder.

Corona Infektion – so pflegen Sie Ihr Kind richtig!

Im Falle einer Infektion ist es am wichtigsten Ruhe zu bewahren. Die meisten Infektionen mit der Omikron Variante verlaufen harmlos und die Symptome ähneln derer einer Grippe. Daher sollten Sie so lange wie möglich gelassen bleiben denn Ihr Verhalten wirkt sich auch auf die Stimmung Ihres Kindes aus.

Es gibt bisher keine spezielle Medikation für Covid Erkrankte. Unterstützend zur Bettruhe haben sich die Klassiker in Sachen Arzneimitteln die auch bei Grippe und Co. verwendet werden bewährt. Endzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente sowie Hustensaft und Nasenspray können die Symptome mildern. Sprechen Sie bezüglich der Dosierung aber auf Jeden Fall mit Ihrem Kinderarzt oder Apotheker. Bei den meisten Medikamenten dürfen Kinder nur einen Bruchteil der Dosis einnehmen die ein Erwachsener verwenden würde.

Die Verdauung von fettigen und Kalorienreichen Nahrungsmitteln sowie von Rohkost ist für den Körper sehr anstrengend. Deshalb sollten Sie bei jeglichen Erkrankungen auf Schonkost setzen. Leichte Suppen und andere leichtverdauliche Nahrung lässt den Körper genug Energie übrig um sich auf die Genesung konzentrieren zu können.

Auch die Einnahme von genügend Flüssigkeit sollte nicht vergessen werden. Bei Infektionskrankheiten ist erhöhtes Schwitzen sehr häufig. Der hohe Wasserverlust sollte jedenfalls ausgeglichen werden. Servieren Sie Ihrem Kind pures Wasser oder ungesüßte Tees. Besonders Reizlindernde Teezubereitungen mit Beispielsweise Eibisch oder Süßholzwurzel können einen gereizten Hals Abhilfe schaffen. Wenn Sie Getränke unbedingt süßen möchten verwenden Sie kleine Mengen an Honig. Besonders wirksam ist der endzündungshemmende Manuka-Honig.

Ab wann ist der Gang zum Arzt notwendig?

Grundsätzlich sollten Sie immer dann zum Arzt gehen, wenn Sie sich nicht mehr wohl fühlen oder das Gefühl haben der Situation nicht mehr gewachsen zu sein. Es ist immer besser einmal zu viel nach Hilfe gesucht zu haben als einmal zu wenig. Jedoch gibt es einige Krankheitssymptome bei denen auf jeden Fall höchste Vorsicht geboten ist. Diese wären:

·         Sauerstoffmangel – fällt die Sauerstoffsättigung auf unter 96% befinden sich Menschen in einem lebensgefährlichen Zustand. Bei einer geringen Sauerstoffsättigung kann der gesamte Körper nicht mehr ausreichend mit frischem Blut versorgt werden. Falls Sie ein Messgerät oder eine Smartwatch zuhause haben, kann der Sauerstoffgehalt im Blut hiermit regelmäßig geprüft werden.

·         Atemnot – in Folge eines Sauerstoffmangels tritt häufig aber nicht immer Atemnot auf. In diesem Fall ist es natürlich ebenfalls notwendig in eine Klinik zu fahren.

·         Häufig verschlechtern sich die Symptome zwischen dem 7. Und 10. Krankheitstag erneut. Sollte in diesem Zeitraum erneut Fieber auftreten ist der Gang zum Arzt unabdingbar.

·         Fieber – ab einer Temperatur von über 39,5 Grad sollte ebenfalls fachliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Aber auch wenn die erhöhte Körpertemperatur über einen längeren Zeitraum anhält, ist es ratsam sich Hilfe von außen zu holen.

Covid-19 begleitet uns bereits seit über zwei Jahren. Doch der Umgang mit der Erkrankung ist noch lange nicht zur Normalität für uns geworden. Bei Unsicherheiten ist es immer am besten sich fachlich von einem Arzt oder anderen medizinischen Fachpersonal beraten zu lassen.

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