Fachkräftemangel

Bundesarbeitsagentur sorgt sich um Ausbildung

Fachkräftemangel herrschte schon vor der Corona-Pandemie. Ein Mangel an Ausbildungsplätzen dürfte diesen Trend verstärken. Vor allem im nächsten Jahr könnte es zu einem deutlichen Rückgang kommen.

dpa

Bilden imme rweniger Betriebe weniger oder gar nicht aus, könnte sich der Fachkräftemangel vergrößern. Foto: Christoph Schmidt

Berlin (dpa) - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele,hat an die Unternehmen appelliert, bei der Ausbildung nichtnachzulassen. «Nach der Pandemie ist der Fachkräftemangel genausowieder da wie vorher - und kann sich zu einer immer schlimmerenWachstumsbremse entwickeln», sagte er dem RedaktionsnetzwerkDeutschland.

«Mein Appell an große und kleine Unternehmen ist: Bildensie bitte aus!» In diesem Jahr erwarte die Bundesagentur noch keinen«Corona-Jahrgang» bei den Auszubildenden-Zahlen. Die Vermittlung inAusbildung verzögere sich zwar, aber sie funktioniere, erklärteScheele.

«Für das kommende Jahr machen wir uns, ehrlich gesagt,größere Sorgen.» Denn: «Die Betriebe melden zurückhaltenderAusbildungsstellen und Praktika.» Zudem hänge die Berufsorientierungan den Schulen davon ab, dass die Schulen die Berater in der Pandemieeinließen.

© dpa-infocom, dpa:201109-99-268587/7

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