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Der Lebenslauf in der heutigen Zeit

Das Curriculum Vitae ist der Kern einer jeden Bewerbung. Deshalb muss es auf die modernen Jobs von heute zugeschnitten sein.

Allgemeine Zeitung

Foto: by Mohamed Hassan on pixabay.de

Das perfekte Curriculum Vitae

Der Lebenslauf ist das Herzstück einer jeden Bewerbung. Er ist das Dokument in der Bewerbungsmappe, dass die Personaler eines Unternehmens als erstes studieren und dem die meiste Aufmerksamkeit zukommt

Was ist ein CV?

Das Curriculum Vitae (CV), zu deutsch “Lebenslauf”, umfasst alle relevanten Informationen aus dem Leben eines Anwärters, die in einer Bewerbung enthalten sein sollten. Wurden sie früher als Fließtext verfasst, sind heute tabellarische Überblicke üblich. Zu Beginn werden die beruflichen Qualifikationen angeführt. Danach kommen Zusatzausbildungen und Zertifikate zur Sprache.

Wenn explizit Fremdsprachen gefordert werden, sind diese laut den Experten von CVMaker schon an dieser prominenten Stelle zu nennen. Abgerundet wird ein CV mit den sogenannten Soft Skills. Hier erfahren Sie mehr:

https://www.cvmaker.de/blog/der-lebenslauf/hinzufugen-von-sprachkenntnissen-zu-lebenslauf

Aufbau eines guten Lebenslaufs

Im deutschen Sprachraum sollte ein CV nicht mehr als eine gute Seite umfassen. Dabei wird die tabellarische Anordnung gerne gesehen. Die Verantwortlichen in den Human Ressources-Abteilungen lieben diese klare Struktur, ist sie doch sehr aussagekräftig und leicht zu lesen.

Die Personaler interessieren sich hauptsächlich für die Berufserfahrung des Bewerbers, weshalb diesem Abschnitt die meiste Konzentration gelten sollte. Erfahrungswerte zeigen, dass diesem Know How im Schnitt 22 Sekunden gewidmet wird, wogegen an zweiter Stelle mit sechs Sekunden Aufmerksamkeit die Angaben zur Ausbildung rangieren.

Die Inhalte

Jedes CV beginnt mit den persönlichen Angaben wie Name, Geburtsdatum und -ort sowie der Staatsbürgerschaft. Wenn ein Foto beigefügt wird, sollte dieses eine positive Ausstrahlung generieren. Wem die angestrebte Position im künftigen Unternehmen schon präsent ist, sollte diese unbedingt jetzt angeben. Danach ist der berufliche Werdegang einzufügen, wobei die aktuellsten Informationen zuerst angeführt werden. Der Werdegang beinhaltet die Position im jeweiligen Job, den Arbeitgeber sowie die Verantwortungsbereiche und die Dauer der Beschäftigung. Danach kommen die Ausbildungen(en) und die erworbenen Zertifikate an die Reihe.

Ein wichtiger Punkt sind die sogenannten Hard Skills. Diese beziehen sich auf besondere Kenntnisse und Qualifikationen, die durchaus zu einem wichtigen Alleinstellungsmerkmal werden können. Hierzu gehören auch Computerkenntnisse und Fremdsprachen, sofern diese nicht ausdrücklich verlangt werden. Die Soft Skills stellen in der Regel besondere persönliche charakterliche Eigenschaften dar. Oft werden an dieser Stelle Hobbys genannt, für die sich der Bewerber interessiert.

Hobbys

Zwar nehmen die Hobbys keine große Aufmerksamkeit in Anspruch, doch manche Personaler ziehen sie heran, um die Kandidaten besser einzuschätzen, wenn sie schon in die Vorausscheidung gelangt ist.

Dabei sollte der Bewerber bei der Wahrheit bleiben und es mit der Anzahl nicht übertreiben. Sportliche Hobbys zeugen von Fairplay, Fähigkeit zur Teamarbeit und lassen Ehrgeiz, Dynamik und Belastbarkeit erkennen. Fernsehen und Shopping sind in dieser Kategorie unangebracht.

Das richtige Layout

Die Aufmachung ist der Art der gesuchten Stelle anzupassen. Zwar gefällt den Personalern der klassische Lebenslauf noch immer am besten. Doch gibt es dabei Spielräume, deren Ausnutzung Vorteile erbringen kann. Der klassische Lebenslauf eignet sich besonders für Neueinsteiger und Berufsanfänger. Das zeitlose Design strukturiert die wichtigsten Informationen, sie werden auf einen Blick sichtbar.

In manchen Fällen eignet sich eine moderne Optik. Dabei kann durchaus mit den Farben des “neuen” Unternehmens gearbeitet werden. Berufe mit künstlerischem Background erlauben beim CV eine gewisse Kreativität. Generell gilt aber, es nicht zu übertreiben, keine wechselnden Farben zu benutzen und unterschiedliche Schriften zu vermeiden.

Don´t goes

Manche Angaben sind überflüssig und sollten im CV nicht auftauchen. Dazu zählen u.a. irrelevante Berufserfahrungen und Leistungen, die keine Leistungen sind. Auch skurrile Hobbys und eine ausführliche Selbstbeschreibung sind dem Erfolg eher abträglich. Eine unprofessionelle E-Mail Adresse schmälert die Chancen ebenso wie irrsinnige Zielvorstellungen zum Wunschgehalt.

Ein großer Fauxpas entsteht, wenn das CV Lücken oder Unwahrheiten enthält. Dies gilt vor allem für Jobhopper. Auch zu persönliche Infos wie der Beruf der Eltern, der Name der Kinder oder des Partners sowie “Referenzen” ehemaliger Kollegen, Vorgesetzter, Lehrer oder Freunde sind dem Ziel, eine Anstellung zu bekommen, eher abträglich.

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