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ADAC-Test

Skihelme schützen solide, könnten aber besser dämpfen

München (dpa/tmn)

Beim Snowboarden, Skifahren und Rodeln gilt: Besser mit Helm. Doch wie gut schützt der im Ernstfall? Eine Untersuchung zeigt: Beim Kauf kann man kaum daneben greifen. Dennoch ist Luft nach oben.

Von dpa

Sitzt er richtig? Die Passform ist ein wichtiges Kriterium beim Skihelm-Kauf. Foto: ADAC e.V./dpa-tmn

Skihelme können bei Stürzen und Zusammenstößen auf der Piste lebensrettend sein. Der ADAC hat bei zehn Helmen zu Preisen von 45 bis 100 Euro geprüft, wie gut sie im Ernstfall schützen und sieht bei den Herstellern Nachbesserungsbedarf.

So lagen die beim Aufprall gemessenen Beschleunigungswerte von der Tendenz her im mittleren bis maximalen Bereich der Norm. Heißt übersetzt: Die Stoßdämpfungseigenschaften waren ausbaufähig.

Solide Ergebnisse ohne Ausreißer

Dennoch boten alle Helme im Feld unterm Strich soliden Schutz. Mit einer guten Gesamtnote schnitten der «Track» von Scott (2,4) und der «Blaster II Helmet» von Sweet Protection (2,5) am besten ab. Kostenpunkt: jeweils rund 100 Euro.

Die weiteren Helme reihten sich kaum schlechter bewertet dahinter ein. Ganz hinten lag der «H-FS 300» der Decathlon-Eigenmarke Dreamscape, der mit einer Benotung von 2,9 nicht wirklich abfiel, dafür mit rund 45 Euro aber der mit Abstand preiswerteste Helm im Feld war.

Neben dem Unfallschutz als wichtigsten Kriterium flossen auch der Komfort und die Handhabung in die Bewertung ein.

Auch Sitz der Skibrille prüfen

Der Rat der Fachleute: Da jeder Kopf anders ist, sollten Wintersportler beim Helmkauf genau auf die Passform und die Einstellmöglichkeiten der Produkte achten.

Und man sollte schauen, ob die eigene Skibrille dazu passt und sie vernünftig am Helm abschließt. Ansonsten strömt beim Fahren durch die Schlitze zwischen Helm und Brille kalte Luft auf die Gesichtshaut. Und das kann unangenehm sein.

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