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Welche Farbrolle eignet sich am besten zum Streichen eines Zauns?

Der Zaun eines Gebäudes muss hoher Belastung standhalten. Er ist Wind und Wetter ausgesetzt und nach einer gewissen Zeit, braucht ein wenig Pflege. Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Metallzaun oder einen Holzzaun handelt. Mit dem richtigen Equipment und der richtigen Streichtechnik lässt sich das Schmuckstück im Handumdrehen wieder in Schuss bringen.

Allgemeine Zeitung

Foto: Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

Im ersten Schritt den Zaun reinigen

Bevor Sie damit anfangen, Farbe auf Ihrem Zaun aufzutragen, müssen Sie ihn zunächst reinigen. Manchmal ist der Zaun auch von einer Hecke bewachsen, dann ist es an der Zeit, sie zurückzuschneiden. Entfernen Sie alte, vorhandene Farbreste und mögliches Moos. Hierfür brauchen Sie lediglich eine gute Bürste und etwas Spülwasser. Bei Metallzäunen ist eine Drahtbürste hervorragend geeignet, um den Zaun von alter Farbe zu befreien.

Ein Tipp: Führen Sie diese Vorarbeiten schon los, bevor es ans Streichen geht. Insbesondere wenn Sie einen Holzzaun haben, ist das von größter Wichtigkeit. Denn, bevor Sie die Farbe auftragen, sollte Ihr Zaun noch einmal gut getrocknet sein.

Das benötigte Material zum Zaun streichen

Keine Sorge, Sie brauchen keinen Maler, um den Zaun wieder wie neu erstrahlen zu lassen. Hierfür reicht ein qualitativ hochwertiges Equipment aus. Unverzichtbar ist die Walze, die Sie zum Beispiel in Form von einem praktischen Farbroller bei i-prema.de erhalten. Darüber hinaus ist eventuell Schleifpapier erforderlich, wenn Sie den Zaun aufrauen möchten, bevor es ans Streichen geht. Für eine gründliche Vorreinigung hat sich in vielen Fällen zudem ein Hochdruckreiniger bewährt.

Neben ihrem Farbroller und ein bis zwei Pinseln, für besonders engstehende Flächen, benötigen Sie natürlich noch Lack, Farbe oder Lasur. Bei Holzzäunen hat es sich bewährt, vor dem eigentlichen Anstrich eine Grundierung aufzutragen. Die Vorteile sind, dass die Farbe einerseits besser deckt und andererseits ein gewisser Holzschutz gegeben ist.

Lasur, Lack oder doch Farbe?

Es ist eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Wird der Zaun mit Lack, mit Lasur oder doch lieber mit Farbe gestrichen? Die Auswahl ist groß, daher können Sie hier schon einmal ins Straucheln kommen. Für einen Holzzaun im Außenbereich sind Holzschutzfarben oder entsprechende Lasuren sehr gut geeignet. Eine Lackierung ist zwar auch möglich, hindert das Holz aber am Atmen. Außerdem hat Lack auf Holz die Eigenschaft, dass er schnell wieder abplatzt und das Gesamtbild dann nicht mehr ansprechend ist.

Holzschutzlasuren sind in verschiedenen Farben erhältlich, in der Regel handelt es sich um Brauntöne. Die Besonderheit hierbei ist, dass die natürliche Maserung des Holzes nicht überstrichen wird, sondern erhalten bleibt. Wenn Sie den natürlichen Look ihres Zaunes also beibehalten möchten, haben Sie hiermit eine gute Wahl getroffen.

Bei einem Metallzaun sollten Sie grundsätzlich mit einem Haftvermittler arbeiten, der den Halt des Lackes gewährleistet. Farbe ist für Metallzäune nicht geeignet, hier müssen Sie auf hochwertige Lacke zurückgreifen. Diese können Sie dann ebenso bequem mit dem Pinsel oder der Farbrolle auftragen.

In fünf Schritten zum perfekten Ergebnis

Wenn Sie das Material besorgt haben und die Motivation vorhanden ist, wird es Zeit für einen neuen Anstrich. Den können Sie in fünf Schritten erledigen und damit ein ideales Ergebnis erzielen.

Schritt 1: Die Reinigung

Wie schon erwähnt, ist vor dem Anstrich die Reinigung des Zaunes erforderlich. Bei Metallzäunen ist es sehr wichtig, dass vorhandener Flugrost entfernt wird. Hierfür können Sie entweder mit Schmirgelpapier arbeiten oder aber, die bessere Variante, Sie greifen auf einen Rostentferner zurück. Es ist ratsam, vor dem Anstrich zudem ein Rostschutzmittel aufzutragen.

Schritt 2: Die Vorbereitung

Farbflecken sind beim Streichen vollkommen normal, daher sollten Sie die Umgebung schützen. Steht der Briefkasten in der Nähe? Gibt es Gartenzwerge oder andere Dekorationsartikel? Sind Pflastersteine im Umkreis des Zaunes verlegt? Sichern Sie alles, was nicht mit Farbe in Berührung kommen darf, mit einer Plane ab. Meist sind Abdeckfolien, die im Innenraum genutzt werden, ungeeignet, da sie bei Wind schnell wegfliegen.

Schritt 3: Der erste Gang

Wenn Sie den Zaun gereinigt haben und er trocken geworden ist, können Sie mit dem Anstrich beginnen. Hierbei handelt es sich um die Grundierung, auf die Sie nach Möglichkeit nicht verzichten sollten. Der Grundierungsstrich ist nur dünn erforderlich. Anschließend müssen Sie beachten, dass die Grundierung trocknen muss. Richten Sie sich hier nach den Angaben, die auf Ihrem Farbeimer zu finden sind.

Schritt 4: Der Schliff

Wenn die Grundierung getrocknet ist, müssen Sie den Zaun im nächsten Schritt grob wieder anschleifen. So rauen Sie das Material auf und der eigentliche Hauptanstrich kann besser haften. Das trifft nur auf Holzzäune zu. Bei einem Metallzaun ist ein Anschliff bereits möglich, bevor Sie die Grundierung aufgetragen haben. Außerdem sollten Sie bei Metall auf ein Haftmittel zurückgreifen.

Schritt 5: Der Hauptanstrich

Erst mit dem zweiten Anstrich, geben Sie Ihrem Zaun den endgültigen Look. Tragen Sie mit dem Farbroller die Lasur oder die Farbe gleichmäßig auf. Achten Sie darauf, dass die Farbe nicht zu kalt ist, denn dann kann es beim Verteilen zu Problemen kommen. Nach der Trocknung des Zauns sind Sie fertig und können das Ergebnis bewundern.

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