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Das Bad - ein Ort der oft zu wenig Beachtung findet

Wenn man bedenkt, dass ein Badezimmer eine durchschnittliche Lebensdauer von rund 20 Jahren hat, dann sollte einem die Einrichtung und Gestaltung des Bades am Herzen liegen. Was heute noch in ist, kann morgen schon out sein. Es wäre also angebrachter sich bei der Einrichtung des Badezimmers auf eine zeitlose Gestaltung festzulegen, die man durchaus einige Jahre anschauen kann.

Allgemeine Zeitung

Foto: by Sidekix Media on unsplash.com

Wer die finanziellen Voraussetzungen hat, kann sein Bad sicher alle paar Jahre neu gestalten und etwas mehr herumexperimentieren. Also Wert legen auf ausgefallene Armaturen oder die schönsten stylischen Fliesen. Doch wie lange möchte man Gästen dies zeigen? Spätestens wenn es nicht mehr in ist, ist der Zauber vorbei, egal wie teuer es bei der Anschaffung war.

Eine Frage des Platzangebotes

Ob es nun ein schnörkelloses Designerbad wird oder ein Badezimmer im nostalgischen Stil, das Einrichten ist grundsätzlich immer einer Frage des vorhandenen Platzes. Ist das Badezimmer entsprechend groß, kann man sich mit Gestaltungsmöglichkeiten und Dekorationen so richtig austoben. Bei einem Minibad sollte man allerdings genauestens überlegen, wo welches Möbel hinkommt und wie man alles nach möglichst platzsparend im Raum unter bekommt. So haben sich auch einige Hersteller Gedanken gemacht und bieten Badewannen, Waschtische, Badmöbel und den Badezimmer Unterschrank in speziellen Größen an.

Vorwandinstallation mittlerweile Standard

Die Badsanierung betreffend ist die Vorwandinstallation schon seit geraumer Zeit völlig normal und immer häufiger wird sie in der Zwischenzeit auch bei Neubauten angewendet. Wie es der Name schon sagt, ist die Technik nicht in der Wand, sondern davor oder darauf angebracht. Rohre, Spülkästen und Wasseranschlüsse werden in Elementen untergebracht, die vor der Wand montiert sind.

Diese Technik bewahrt vor jeder Menge Dreck und Arbeit, da die Wände nicht aufgeklopft und später wieder zugespachtelt werden müssen. Es braucht nicht mehr wie Elemente anschrauben, die Sanitärelemente einfügen, die Beplankung und dann Fliesen, fertig. Von dieser Sicht sollte man sich wirklich überlegen, ob eine konventionelle Gestaltung des Bades noch zeitgemäß ist.

Auswahl der richtigen Fliesen

Früher gab es keine besondere Auswahl was Fliesen angeht. Bahamabeige oder Moosgrün, vielleicht noch drei, vier andere Dekore und damit hatte es sich. Heutzutage existiert eine riesengroße Auswahlmöglichkeit. Speziell Fliesen im XXL-Format sind gerade ziemlich im Trend, wobei im Bad auch gerne kleinere Mosaikfliesen zum Einsatz kommen, da sie bestimmte Bereiche, sehr schön betonen.

Das Design betreffend gibt es in der Zwischenzeit fast alles, was man sich überhaupt vorstellen kann. Es gibt Fliesen, die wie Holz aussehen und wieder andere, die aussehen wie frischer Beton. Auch zahlreiche Natursteinimitationen sind bei den Fliesenherstellern im Sortiment zu finden. Die richtigen Fliesen auszusuchen, machte heute so richtig Freude.

Mehr Wohnlichkeit ist angesagt

So wie sich die Terrasse immer mehr zu einem erweiterten Wohnraum entwickelte, ist auch der Trend bei Badezimmern klar in diese Richtung. Schon lange ist nicht mehr die einfache Nasszelle. Für das Wohlgefühl im Bad kann man Parkett verwenden, Wände tapezieren oder streichen und natürlich Dekorieren. Doch das wie oder was muss jeder für sich entscheiden. Ein klares Plus ist eine Fußbodenheizung, denn so gibt es schon am Morgen schöne warme Füße.

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